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Rhede

Grundstein für "Stadthöfe am Rheder Bach" gelegt

Freitag, 12. Mai 2017 - 16:51 Uhr

von Sabine Hecker

Rhede - Für Bürgermeister Jürgen Bernsmann ist es "das wichtigste Projekt" in der Rheder Innenstadt für die nächsten 50 Jahre. Das sagte er am Freitagnachmittag bei der Grundsteinlegung für die "Stadthöfe am Rheder Bach".

Foto: Sabine Hecker

Birgit Hengstermann (Mitte) legt die Zeitkapsel mit einem aktuellen BBV, Geldstücken und den Plänen fürs Projekt in den "Grundstein", der später unter die Rampe der Tiefgarage kommt. Daneben Bürgermeister Jürgen Bernsmann (von links), der B

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Beim Treffen an der Baustelle für die Tiefgarage klang viel Optimismus mit - und Erleichterung, dass nun endlich gebaut wird. Bernsmann zeigte sich überzeugt, dass die Unternehmensgruppe Hengstermann mit ihrem Projekt "das Herz unserer Stadt wiederbeleben" wird.

Nach der Insolvenz der WBC-Gruppe - dem vierten gescheiterten Anlauf - "hatten die meisten den Glauben an eine Realisierung dieses Projekts bereits verloren", sagte Bernsmann vor den geladenen Gästen. Nach der Entscheidung für die Unternehmensgruppe und dem Baustart Ende März spüre man nun aber förmlich, "wie neben dem Interesse auch das Vertrauen in dieses für Rhede so wichtige Projekt zurückkehrt".

Das bestätigte der Beigeordnete Hubert Wewering, der gestern in seiner Funktion als Vorstandsmitglied des Kommunalunternehmens Flächenentwicklung Rhede sprach. Er habe in den vergangenen Wochen sehr viele positive Rückmeldungen bekommen, direkt an der Baustelle, in Telefongesprächen und in E-Mails - auch von früheren Kritikern. "Das tut gut und zeigt, dass wir auf dem richtigen Weg sind." Wewering räumte ein, dass der Weg bisher eine "intensive Zeit mit Belastung, Anspannung und Widerstand" gewesen sei, "mit dem ich nie gerechnet hätte". Viele Rheder Bürger hätten im Oktober 2015 gedacht, dass Bachprojekt sei mit der Insolvenz der niederländischen Firma WBC endgültig gestorben.

Bürgermeister Bernsmann lobte ausdrücklich die Mitarbeiter der Verwaltung, insbesondere Wewering, ohne die es niemals gelungen wäre, nur ein Jahr und fünf Monate nach der Insolvenz mit den Bauarbeiten zum Projekt "Stadthöfe am Rheder Bach" zu beginnen. Auch den Ratsmitgliedern galt Bernsmanns Dank. Es sei keine einfache Entscheidung gewesen, "nach all den Fehlversuchen noch einmal an die große Lösung zu glauben".

Viele lobende Worte fanden Bernsmann und Wewering für Birgit und Sandra Hengstermann, die Geschäftsführerinnen der gleichnamigen Unternehmensgruppe. Sie hätten sich als verlässliche Partner erwiesen. Für beide sei die gestrige Grundsteinlegung ein wichtiger Tag, sagte Birgit Hengstermann, bevor sie die Tageszeitung, Geldstücke und Baupläne in eine "Zeitkapsel" steckte und in den Grundstein einmauerte. Sie glaube, sagte Hengstermann, dass von dem Projekt eine "Initialzündung" für die ganze Innenstadt ausgehen werde.

Der Zeitplan:

Das nächste Ziel beim Bau der Stadthöfe am Rheder Bach steht. In gut acht Wochen soll die Tiefgarage fertig sein. Im Herbst, voraussichtlich im Oktober, ist das Richtfest geplant. Im nächsten Sommer sollen nach Auskunft der Schwestern Birgit und Sandra Hengstermann die ersten Bewohner in die Neubauten einziehen. Im ersten Bauabschnitt entstehen neben der Tiefgarage vier Gebäude mit Wohnungen und Geschäften.

Video

Grundsteinlegung für die "Stadthöfe am Rheder Bach


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