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Lokaler Sport

Auch die U20 von TuB Bocholt holt den Titel

Montag, 20. März 2017 - 17:29 Uhr

von Björn Brinkmann

Bocholt - TuB Bocholt hat sich nach dem Titel bei den westdeutschen Volleyball-Meisterschaften der U18 auch den in der Altersklasse U20 gesichert. Als Ausrichter setzte sich die Mannschaft im Finale vor rund 500 Zuschauern in der Euregiohalle gegen den Moerser SC durch und sicherte sich damit das Ticket zur deutschen Meisterschaft am 3. und 4. Juni in Unterhaching.

Foto: tubb

Die U20 von TuB Bocholt setzt sich zusammen aus Yannik Ahr, Marco Benning, Raphael Elshorst, Mathis Fahrland, Nils Hünting, Luis Kubo, Jonas Melling, Philip Mers, Jan Schmitz, Rudy Schneider, Matthias Sprick, Ben Stoverink, Jesse Verhoeven,

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"Der Titel ist mehr als verdient. Moers ist nur mit Drittligaspielern angetreten, die nun alle aus der Jugend ausscheiden und im Schnitt zwei Jahre älter als meine Spieler waren. Trotzdem haben wir das Endspiel bestimmt", sagte Trainer Sven Böhme. Ein Sonderlob vergab er an Libero Jan Schmitz. "Er stand ja bislang nicht so im Vordergrund und war ein absoluter Rückhalt. Von den anderen hatte ich eine sehr gute Leistung ohnehin erwartet", sagte Böhme. Er freute sich, dass alle 16 Spieler als echtes Team auftraten. "Dabei haben diejenigen, die das Team über die Saison getragen haben, diesmal nicht so viel gespielt", so der Coach.

Der Weg bis ins Finale war für die junge Mannschaft von TuB Bocholt nicht allzu beschwerlich. In der Vorrunde konnte Böhme den Schützlingen, die bereits im Kader der Zweitliga-Herrenmannschaft stehen und mit diesem Team am Abend im Abstiegsduell gegen TSGL Schöneiche antreten mussten, noch weitgehend schonen. Böhme setzte auf die in der NRW-Liga erprobten Spieler, die ungefährdete 2:0-Siege gegen SSV Stockum (25:22, 25:18) und Meckenheimer SV (25:17, 25:9) einfuhren. Und auch im Viertelfinale gegen den VC Menden-Much lief die vermeintliche erste Sechs nur zu Beginn des Spiels auf. Diese Partie ging ebenfalls mit 2:0 (25:18, 25:12) klar an TuB Bocholt.

Weiter ging es am folgenden Tag mit dem Halbfinale gegen den TV Hörde, dem es im Ligabetrieb als einzige Mannschaft gelungen war, TuB Bocholt zu besiegen. Diesmal behielt der Gastgeber aber mit 2:0 (25:16, 25:23) die Oberhand, wobei er im zweiten Satz ständig zurücklag, aber bei den Big Points am Ende des Satzes groß aufspielte. Einen Schreckmoment gab es aber im ersten Durchgang, als Yannik Ahr ein Zwicken im Rücken spürte und verletzt aussetzen musste. Eben solche Rückenprobleme hatten ihn zuletzt eine längere Pause beschert, aus der er gerade gestärkt zurückgekehrt war. Bester Beweis war seine Wahl zum besten Bocholter Spieler am Samstagabend beim 3:2-Sieg mit den Herren gegen Schöneiche.

Nach einer physiotherapeutischen Behandlung konnte Ahr für das Endspiel gegen den Moerser SC aber doch wieder fit gemacht werden. Das TuB-Team war im Durchschnitt fast zwei Jahre jünger als die Konkurrenten, erspielte sich aber schnell einen deutlichen Vorsprung. Beim Stand von 21:13 schien der erste Satz schon sicher zu sein, ehe Moers mächtig aufdrehte. Doch letztlich fuhren die Böhme-Schützlinge den Satz doch denkbar knapp mit 25:23 ein.

Im zweiten Durchgang lagen sie wieder schnell mit 5:0 vorne, und diesmal ließen sie den Moerser SC auch nicht mehr herankommen. Kapitän Luis Kubo war es schließlich vorbehalten, den Matchball zum 25:15 zu verwandeln und damit den Titel perfekt zu machen.


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