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Lokaler Sport

Leipzig als ein gutes Omen

Freitag, 17. Februar 2017 - 09:41 Uhr

von Matthias Grütter

Rhede. Nachdem Klaudia Kaczmarek im vergangenen Jahr noch zusammen mit David Klöckner das LAZ Rhede bei den deutschen Hallenmeisterschaften der Leichtathleten vertreten hatte, ist die 26-Jährige am Wochenende bei der 64.Auflage der Titelkämpfe auf sich alleine gestellt.

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Hürdensprinter Klöckner hat seine Laufbahn inzwischen beendet. Kaczmarek hat es hingegen erneut sowohl im Weit- wie auch im Dreisprung der Frauen zu den Hallenmeisterschaften geschafft. "Wie im Vorjahr ist Klaudia damit die einzige Athletin in Deutschland, die sich in beiden Disziplinen für die Hallen-DM qualifizieren konnte", sagt ihr Trainer und LAZ-Stützpunktleiter Jürgen Palm.

Gleich geblieben ist der Austragungsort. Erneut finden die Wettbewerbe in der "Arena Leipzig" statt. Sehr zu Freude Palms, der im Vorjahr von der Atmosphäre geschwärmt hatte. "Leipzig hat sich als Mekka der Hallensaison herausgestellt", sagte er damals, verbunden mit dem Wunsch, dass die Hallen-DM auch künftig in Leipzig ausgetragen wird.

Persönliche Bestweiten

Dass es nun tatsächlich so kommt, dürfte auch Kaczmarek freuen. Palm: "Für Klaudia ist das sicher ein gutes Omen. Denn bei ihren bisherigen Auftritten in Leipzig 2014 und 2016 konnte sie jeweils mit persönlichen Bestweiten im Dreisprung glänzen." 2016 landete die Rhederin mit 13,39Metern im Dreisprung und 5,98Metern im Weitsprung jeweils auf dem fünften Rang.

Nach bislang 12,97Metern im Dreisprung und 6,25 Metern im Weitsprung in dieser Hallensaison, "sollte es vor allem im Weitsprung deutlich weiter hinausgehen als im Vorjahr", so der LAZ-Trainer weiter. Allerdings ist das Weitsprung-Teilnehmerfeld deutlich stärker als noch vor Jahresfrist. Kaczmarek rangiert an zehnter Stelle der 14gemeldeten Springerinnen. Im Dreisprung liegt sie aussichtsreich auf der sechsten Position. Hier haben neun Athletinnen die Qualifikationsweite von 12,60Metern geschafft. Eine weitere Athletin wurde ohne Norm zugelassen, sodass zehn Springerinnen am Samstag antreten werden.

Hoffen auf "DM-Effekt"

Nachdem Kaczmarek ihre deutlich verbesserte Grundschnelligkeit zuletzt im Dreisprung nicht in Weite umsetzen konnte, hofft ihr Trainer Palm auf den "DM-Effekt". Schließlich gehört die Rhederin mit bisher 30 DM-Teilnahmen (2004 bis 2017) zu den erfahrensten Teilnehmerinnen von Leipzig.

Als Favoritinnen gehen im Dreisprung Neele Eckhard (Göttingen) und Kristin Gierisch (Chemnitz) sowie Claudia Salman-Rath (Frankfurt) und Alexandra Wester (Köln) an den Ablauf. An beiden Tagen überträgt Eurosport live aus Leipzig.


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