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Lokaler Sport

TSV Bocholt nimmt Favoritenrolle gegen HSG an

Freitag, 17. Februar 2017 - 17:47 Uhr

von Michael Wegmann

Bocholt/Isselburg - Handball-Landesligist TSV Bocholt ist beim Derby am Samstag gegen die HSG Haldern/Mehrhoog/Isselburg vom Papier her der haushohe Favorit. Dennoch ist die Partie offen: Denn die HSG kommt mit neuem Selbstbewusstsein nach Bocholt.

Foto: Klumpen Sportfoto

Mauryn Nehling und HSG-Trainer Marc Buil (rechts) möchten heute Abend beim TSV Bocholt punkten. Foto: cka

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Der TSV Bocholt empfängt die HSG am Samstag ab 18.45 Uhr in der Bocholter Sporthalle Mitte. Die mit 16:16 Punkten auf Platz sechs liegenden Bocholter sind vor heimischer Kulisse klarer Favorit. Denn Isselburg besetzt mit gerade einmal 7:25 Punkten nach wie vor einen Abstiegsplatz.

Und dennoch ist die Partie noch lange nicht entschieden. Nach zwei Siegen aus den vergangenen drei Spielen und nur noch drei Punkten Rückstand auf das rettende Ufer sieht die von Marc Buil trainierte HSG-Sieben wieder Licht am Ende des Tunnels. Die Gäste gehen daher mit breiter Brust in die Partie.

Das sieht beim TSV Bocholt ganz anders aus. Zum einen konnte Bocholt in dieser Saison vor den heimischen Fans erst zweimal gewinnen. Zum anderen zeigte das von Jürgen Mölleken trainierte Team zuletzt auch wegen personeller Probleme weniger gute Leistungen. Die Lage scheint sich aber entspannt zu haben. "Ich gehe davon aus, dass einige der grippekranken Spieler wieder an Bord sind und wir ein paar Auswechselspieler auf der Bank haben werden", sagt Mölleken.

Obwohl die HSG hoch motiviert antreten wird, während es für den TSV nur noch um die so oft zitierte goldene Ananas geht, glaubt Mölleken der Favoritenrolle gerecht werden zu können. "Grundsätzlich stellen wir das deutlich stärkere Team. Und auch, wenn Isselburg mehr Grund hat, motivierter zu sein, so gehe ich davon aus, dass meine Jungs sich in einem Derby vor heimischem Publikum keine Blöße geben wollen", sagt er.

Aber die HSG kann in diesem Lokalduell aus den Vollen schöpfen, was Buil darauf hoffen lässt, dass sich sein Team wesentlich besser schlägt als bei der 27:35-Niederlage im Hinspiel. Buil sagt: "Wir haben im Hinspiel deutlich zu viele Tore kassiert, daher legen wir unser Hauptaugenmerk auf die Abwehr." Der Matchplan ist ein altbekannter: Die HSG-Sieben will das Spiel so lange wie möglich offenhalten, um die Chance zu vergrößern, dass der Favorit am Ende Nerven zeigt.

Das will der TSV natürlich verhindern, auch wenn die Mölleken-Schützlinge in dieser Saison bislang Nervenstärke bewiesen haben. Denn ihnen gelang bisher immer ein Sieg, wenn ein Spiel mit weniger als zwei Toren Differenz endete.


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