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Lokaler Sport

VfL Rhede spielt eine gute Hinserie

Dienstag, 10. Januar 2017 - 15:51 Uhr

von Jürgen Wegmann

Rhede - Die am letzten Spieltag im vergangenen Jahr in quasi letzter Minute erlittene 0:1-Niederlage beim 1. FC Kleve hat die Freude beim VfL Rhede über eine weitgehend gelungene Saison nicht nachhaltig trüben können. "Man geht nie gerne mit einer Niederlage in die Pause. Dennoch lassen wir uns die Hinrunde nicht schlecht machen. Wir sind absolut im Soll und auf Tuchfühlung zur Spitze", so VfL-Trainer Javier Garcia Dinis.

Foto: Jürgen Wegmann

Die Spieler des VfL Rhede durften bislang 43 Tore bejubeln. Allein Stefan Chciuk (rechts) traf acht Mal.

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In der Tat beträgt der Rückstand auf Tabellenführer SV Straelen sechs Zähler, auf den Relegationsplatz zwei, den RW Oberhausen II innehat, gar nur drei Punkte. Als aktueller Tabellendritter kann sich die Elf von Garcia Dinis also berechtigte Hoffnungen auf eine Rückkehr in die Oberliga machen.

Wobei im Vorjahr zum gleichen Zeitpunkt die Situation ähnlich gut aussah. Damals überwinterte der VfL sogar auf Position zwei, schloss die Saison nach einer mäßigen Rückrunde dann im Sommer aber "nur" als Tabellenfünfter ab. Und damals wie aktuell agiert der VfL Rhede zu Hause überaus erfolgreich. Auswärts hingegen mit der einen oder anderen Schwäche.

Die Heimspiele

So führt Rhede in der laufenden Spielzeit in der Heimbilanz die Tabelle mit einem Punkt Vorsprung vor dem SV Straelen an. Lediglich im ersten Saisonheimspiel gegen den 1. FC Kleve reichte es nur zu einem 2:2. Die restlichen neun Heimspiele wurden samt und sonders gewonnen. VfL-Keeper Marc Tebroke kassierte in den zehn Heimspielen lediglich sechs Gegentore und umgekehrt schoss Rhede in jedem Heimspiel immer mindestens zwei Tore. Neben dem VfL Rhede blieb in dieser Saison einzig der SV Sonsbeck zu Hause ungeschlagen.

Die Auswärtsspiele

Auswärts hingegen lief es beim VfL Rhede bislang nur mittelmäßig. Drei Siege, drei Unentschieden, drei Niederlagen und 14:14 Tore bringen Platz sieben in der Auswärtstabelle. Ungeschlagen blieb hier einzig die zweite Mannschaft von RW Oberhausen. Klassenprimus war aber der VfB Speldorf mit 22 Punkten aus zehn Auswärtsspielen. Relativ gesehen schnitt Oberhausen aber erfolgreicher ab, weil für die erreichten 21 Punkte nur neun Partien benötigt wurden.

Die Halbzeitbilanz

Unterschiedlich sahen beim VfL Rhede die Halbzeitbilanzen aus. Während nach den ersten Spielhälften der VfL zwölf Mal führte (zudem fünf Mal Unentschieden, zwei Mal lag man zurück, 20:8 Tore), ging Durchgang zwei nur in acht Fällen an Rhede, fünf wurden verloren, sechs endeten Unentschieden, 23:12 Tore. Gesamt-Bilanz: 12 Siege, 4 Remis, 3 Niederlagen, 43:20 Tore.

Die Tore

Nach dem Tabellenführer SV Straelen (53 Tore), dem Zweiten RW Oberhausen II (49) sowie dem Siebten Sterkrade-Nord (47) erzielte der VfL mit 43 Toren die viertmeisten in der Liga. Dabei war nur ein verwandelter Strafstoß dabei, den Konrad Kaczmarek beim 3:1-Heimsieg gegen TuS Essen-West zum Endstand verwandelte.

Der beste Torschütze

Zum besten Torschützen avancierte Stefan Chciuk mit acht Toren. In der BBV-Torjägerkanone-Wertung hat er allerdings nur noch geringe Erfolgschancen, denn der Abstand zum hier führenden Michel Wesendonk vom A-Kreisligisten TuB Bocholt beträgt satte elf Tore. In der vom BBV ausgelobten Torjägerkanone, Rubrik Mannschaften, rangiert der VfL derzeit auf einen sechsten Platz.

Die Tabellenführer

Nur nach dem 5:0-Auftaktsieg beim PSV Wesel grüßte der VfL Rhede den Rest des Feldes einmal von ganz oben. Danach übernahm RW Oberhausen II, und dieses Team war dann bislang zehn Mal Tabellenführer.

Die Dauerbrenner

Insgesamt vier Spieler des VfL Rhede standen in allen Begegnungen auf dem Feld: Torhüter Marc Tebroke, Philipp Volks, Konrad Kaczmarek und Stefan Chciuk. Die beiden erstgenannten Tebroke und Volks fehlten dabei keine einzige Spielminute, standen also über die Gesamtdistanz von 1710 Minuten auf dem Feld. Kaczmarek bringt es auf 1655 Spielminuten Einsatzzeit, Chciuk auf 1502 Minuten. Die wenigsten Spielminuten erreichte Matthias Belting mit lediglich drei. Insgesamt brachte Trainer Javier Garcia Dinis 24 Spieler zum Einsatz.

Das Auswechselkontingent

Yannik Oenning ist der Rheder Spieler, der am häufigsten ein- oder ausgewechselt wurde. Insgesamt 14 Mal passierte das, dabei wurde Oenning neun Mal ausgewechselt und kam fünf Mal neu rein. Insgesamt wechselte Garcia Dinis 56 Mal im Laufe der 19 Partien die Spieler und schöpfte dabei das Wechselkontingent von maximal drei Spielern je Partie in 18 von 19 Fällen aus.

Der Zuschauerzuspruch

Nicht gut war der Zuschauerzuspruch. Lediglich etwas mehr als 1000 Zuschauer wollten den VfL Rhede in den zehn Heimspielen sehen. Eine etwas größere Kulisse lockte der VfL Rhede bei den Aufwärtsspielen. Rund 1100 Zuschauer verfolgten dabei die neun Gastspiele des VfL. Dabei hatte der 1. FC Kleve im letzten Saisonspiel im vergangenen Jahr mit 200 Zuschauern die höchste Zuschauerzahl.


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