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17.01.2012

„Erlebnistag Maschinenbau“ bei Siemens MD in Bocholt

Bocholt - Ein Ausbildungsplatz bei Siemens Mechanical Drives (MD) ist heiß begehrt. Über einen Mangel an Bewerbungen braucht sich die Firma keine Gedanken zu machen, berichtet Ausbildungsleiter Berno Stachowski. Aber angesichts sinkender Schülerzahlen komme dieser Tag vielleicht einmal.

Deshalb baue das Unternehmen vor: nach dem Motto je bekannter und je besser der Ruf, desto geringer die Gefahr, einmal unter Azubi- und Fachkräftemangel zu leiden. Zum dritten Mal lud Siemens MD deshalb zum „Erlebnistag Maschinenbau“ in sein Ausbildungszentrum ein. Und: Rund 300 Realschüler, Gymnasiasten und Berufsschüler kamen - rund 100 mehr als im letzten Jahr. Für eine freiwillige Veranstaltung am Nachmittag sei das schon enorm, fand Georg Lohmann, Siemens-Pressesprecher für NRW.

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Vier der derzeit 251 Auszubildenden bei Siemens stellten zunächst in einem Power-Point-Vortrag das Unternehmen und seine Produkte vor. An neun Ständen neben der Versammlungshalle konnten sich die Schüler dann über neun Ausbildungsberufe informieren. Oder aber auch kräftig in die Pedale treten - auf einem Spezialrad zur Demonstration von Getriebe, Kupplung und Pumpe. In der Werkstatt ging’s an die Praxis: Kugelschreiberhalter und Schachfiguren aus Stahl frästen die Schüler mit Hilfe an einer PC-gesteuerten Maschine. Andere hämmerten ihren Namen auf ein Stempelblech oder Augen auf einen Würfel. Wiederum andere bauten ein spezielles Lern-Getriebe zusammen oder schauten sich an, wie ein Azubi schweißt.

„Ich wollte mal wissen, welche Berufe es bei Siemens gibt“, sagte der 15-jährige Bernd Elsinghorst von der Israhel-van-Meckenem-Realschule. Deshalb sei er gekommen. Der Zerspanungsmechaniker habe ihm am besten gefallen. „Aber ich bin mir noch nicht sicher, ob ich das machen will.“ Auf jeden Fall habe ihn die Arbeit an den computergesteuerten CNC-Fräsmaschinen beeindruckt.

„Ich finde Technik interessant“, sagte die 14-jährige Alica Tenbrock von der Werner-von-Siemens-Realschule. Industriemechanikerin oder Mechatronikerin kämen für sie vielleicht in Frage. Ihre Schulkollegin Carolin Wagner zeigte derweil stolz eine Mensch-ärgere-Dich-nicht-Platte aus Stahl. Die Löcher für die Figuren hat sie dort selbst reingebohrt. „Ich fand die technische Zeichnerin am coolsten“, sagt Gymnasiastin Luisa Schröer (17). „Da habe ich selbst Figuren nachgezeichnet.“ Aber was sie nach dem Abi machen wolle, wisse sie noch nicht. „Wir sind hier, um Ideen zu sammeln.“

Für Harun Akdag vom Berufskolleg am Wasserturm steht nach diesem Tag hingegen fest: Er will sich bei Siemens MD für eine Ausbildung zum Industriekaufmann bewerben. „Die Präsentation hat mir gefallen und ich glaube, die Voraussetzungen zu erfüllen“, sagt er.

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