Karmann-Tochter ist verkauft

Rund 70 Karmänner können aufatmen.
Rund 70 Karmänner können aufatmen.
(dpa)


Osnabrück - Wenige Karmann-Mitarbeiter können aufatmen. Insolvenzverwalter Ottmar Hermann hat erstmals einen Teil des insolventen Autozulieferers verkauft. Wie Hermann mitteilte, kauft die Ferchau-Group aus Gummersbach die Dienstleistungstochter Karmann Engineering Services mit 70 Arbeitsplätzen an den Standorten Bissendorf bei Osnabrück, Wolfsburg, Sindelfingen, Ingolstadt und München.

Die Firma, die den Autokonzernen Entwicklungsdienstleistungen anbietet, soll in Zukunft CES Engineering heißen. Alle Stellen bleiben erhalten. Für die Karmann-Bereiche Dachsysteme, Technische Entwicklung und Metall-Gruppe gebe es indes noch keine Einigung mit Investoren, sagte Pietro Nuvoloni, Sprecher des Insolvenzverwalters, im Gespräch mit unserer Zeitung. Für die Dach­sparte haben sich laut Nuvoloni mindestens vier Kaufinteressenten gemeldet.




18 · 12 · 09



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