Münsterland
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07.02.2012

Schwarzfahrer sind überall unterwegs

-us- Die Überlegungen, Schwarzfahrer stärker zu bestrafen, werden unterstützt, ein abschließendes Meinungsbild hat man sich beim Regionalverkehr Münsterland aber noch nicht gemacht. Der Sprecher des RVM, Michael Klüppels, machte am Montag deutlich, dass Schwarzfahren nicht nur in Großstädten ein Thema sei. Konkrete Zahlen, wollte er aber für die Region nicht nennen.

Laut dem Geschäftsführer des Verbandes Deutscher Verkehrsunternehmen, Oliver Wolff, entgehen den deutschen Verkehrsunternehmen jährlich etwa 250 Millionen Euro durch die Schwarzfahrer. Deshalb fordert er, dass die Strafzahlungen für Schwarzfahrer, von heute 40 Euro auf bis zu 60 Euro angehoben werden. Wiederholungstäter sollen gar bis zu 120 Euro zahlen. Der Verband schätzt, dass jährlich rund 3,5 Prozent aller Bus- und Bahnnutzer schwarzfahren. Hinzu kommen Kosten in Höhe von 100 Millionen Euro jährlich für den Einsatz von Kontrollpersonal.

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„Wir, das ist die gesamte Verkehrsgemeinschaft Münsterland, setzen auf den kontrollierten Einstieg“, erklärte Klüppels gestern. Die Busfahrer kontrollieren dabei die Fahrgäste direkt beim Einstieg. Stichpunktartig würden zusätzlich Mitarbeiter für Kontrollen eingesetzt.

Die Zeche dafür zahlen am Ende die Kunden durch höhere Fahrpreise und die Kommunen durch einen höheren Defizitausgleich.

us

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