
Keine Tierquäler für Tod von Alpakas verantwortlich
Rhede/Borken (dpa/lnw) - Vier verletzte Alpakas, die im Münsterland eingeschläfert werden mussten, sind nicht von Tierquälern misshandelt worden. Das hat die Untersuchung der toten Tiere ergeben. «Der Verdacht einer Straftat ist sowas von gering», sagte ein Sprecher der Polizei Borken am Montag. Das Veterinäruntersuchungsamt habe keine «scharfkantigen Verletzungen an den Tieren festgestellt», hieß es. «Es waren definitiv keine Messerstiche», sagte der Sprecher.
In dem Ort Rhede waren drei Alpakastuten und ein Hengst so schwer verletzt worden, dass sie getötet werden mussten. Zunächst hatten die Ermittler Tierquäler als Täter im Visier gehabt. Stattdessen soll aber ein freilaufender Schäferhund die Alpakas gerissen haben, die zur Familie der Kamele gehören. Endgültige Klarheit darüber soll nun eine weitere Untersuchung bringen.
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