
Wasser und Frost bilden Turbo-Stalagmiten aus Eis
Warstein (dpa/lnw) - Der tiefe Dauerfrost hat in einer Tropfsteinhöhle im sauerländischen Warstein für ein eindrucksvolles Naturschauspiel gesorgt. Wo sich an den Höhlenöffnungen die bis zu minus 20 Grad kalte Außenluft mit der 8 Grad warmen Höhlenluft treffen, wachsen hunderte von Stalagmiten aus Eis aus dem Boden. «Eigentlich dauert es 100 Jahre, bis ein normaler Stalagmit einen Zentimeter gewachsen ist, die Eisgebilde wachsen bis zu zehn Zentimeter pro Tag», sagte Höhlenführer Stefan Enste der Nachrichtenagentur dpa. Dafür ist die Besonderheit aber auch vergänglich. Sobald es wieder wärmer werde, seien die «Turbo-Stalagmiten» so schnell wieder weg, wie sie gewachsen sind.
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