Zumindest an Selbstbewusstsein scheint es Opel-Chef Reilly nicht zu mangeln. In einem Abwasch verkündet der frühere General-Motors-Mann einen tausendfachen Stellenabbau in den Opel-Werken und hält gleichzeitig die Hand auf. General Motors bleibt derweil im Hintergrund und sieht seine Schuldigkeit getan.
Mit der Begründung, Opel sei ein europäisches Unternehmen und müsse deshalb mit europäischem Geld gerettet werden, wird Reilly allenfalls an Stammtischen punkten können. Die Politik kann und darf solchen Argumenten nicht folgen - nicht zuletzt weil Opel erwiesenermaßen kein Opfer der Wirtschaftskrise ist, sondern an der jahrelangen Misswirtschaft bei GM zu Grunde gegangen ist.





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