
Hobby-Archäologen freuen sich auf den Baubeginn am Alten Ostwall
Bocholt - Peter Krahnen freut sich schon auf den Baubeginn am Alten Ostwall – denn dort könnte er mit seinen Kollegen von der Archäologischen Gruppe einige spannende Funde machen.
Im Sommer sollen die Bauarbeiten am Alten Ostwall losgehen. Dort vermuten die Archäologen den alten Stadtgraben, der als Abwasserkanal für Müll genutzt wurde.
Seit über 30 Jahren beschäftigt sich Krahnen mit der Geschichte der Stadt Bocholt. Besonders Baustellen in der Altstadt interessieren ihn. „Die Funde erzählen uns etwas über die Lebensweise der ärmeren Bevölkerung“, sagt er. Über die reichen und mächtigen Menschen der Zeit würden genug schriftliche Dokumente existieren. „Wir einigen uns meistens mit den Bauherren, wann wir am besten graben können. Wir wollen ja niemanden beim Bau aufhalten“, sagt der 65-jährige Hobby-Archäologe.
Dennoch sollte die Bedeutung von Ausgrabungen nicht unterschätzt werden. „Geschichte wird für viele Menschen nachvollziehbar, wenn sie Fundstücke aus längst vergangenen Zeiten in den Händen halten oder im Museum sehen“, sagt Krahnen.
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