Von Volker Morgenbrod
Bocholt. Es gebe Anträge von Fraktionen, da „fasse ich mich an den Kopf“, klagte gestern Abend Bürgermeister Peter Nebelo (SPD) beim politischen Aschermittwoch seiner Partei im Kolpinghaus. So wolle die FDP das Budget der städtischen Gleichstellungsbeauftragten einfach so um die Hälfte kürzen. Nebelo: „Damit ist klar: Die FDP in Bocholt ist für Wählerinnen nicht mehr wählbar - und für Männer sowieso nicht.“ „Mehr als unverständlich“ sei auch die Forderung dieser „Privat-vor-Staat-Partei“, frei werdende Stellen in der Stadtverwaltung nicht wieder zu besetzen. Dabei gebe es eine Fülle von Aufgaben, die die Stadt schon per Gesetz erfüllen müsse. Dafür brauche sie aber auch Personal.