Rhede - Wenn die Stadt eine Straße erneuern lässt, kann das für die Bürger teuer werden. Dann nämlich, wenn die Grundstückseigentümer nach dem Kommunalabgabengesetz (KAG) des Landes an den Kosten beteiligt werden. Das können ein paar hundert, aber leicht auch ein paar tausend Euro werden, die ein Grundstückseigentümer zahlen muss. In Rhede sind inzwischen einige Straßen in die Jahre gekommen. Damit die Bürger nicht von den Kosten überrascht werden und dafür sparen können, sollen die Rheder drei Jahre vor den Straßenbauarbeiten informiert werden. Das hat der Rat auf Antrag der FDP-Fraktion beschlossen.
Zunächst hatten die Liberalen sogar fünf Jahre Vorlauf und eine Satzungänderung gefordert. Davon nahmen sie nach einem Gespräch mit Kämmerer Paul Regniet allerdings Abstand. Der hatte rechtliche Bedenken.