Dingden - „Wir haben uns öfter ertappt: Jeder von uns hat Vorurteile“, sagt Rumyana Georgieva-Ilieva aus Bulgarien, eine der 18 Teilnehmerinnen des Extremismus-Seminars an der Akademie Klausenhof. Was sie aber als Fazit für sich mitnehmen würde, sei: „Jeder von uns kann aktiv sein, jeder kann versuchen, gegen Vorurteile zu kämpfen.“
Das Seminar, das die EU im Rahmen des Programms „Lebenslanges Lernen“ finanziert, richtete sich an Teilnehmer aus ganz Europa, so dass neben EU-Bürgern aus Slowenien, der Slowakei, Tschechien, Ungarn, Bulgarien, Rumänien und Lettland auch Türken und Moldawier mit dabei waren. Deutschland wurde durch Kursleiter Marco Düsterwald vertreten. Die gemeinsame Sprache im Seminar war Deutsch. Und obwohl Deutschland eine so extremistisch geprägte Vergangenheit hat, stand diese nicht im Vordergrund. „Extremismus ist ein länderübergreifendes Thema“, so Düsterwald.