
Der Flughafen Weeze sieht sich im Recht
Weeze - Die Leitung des Flughafens Weeze wehrt sich gegen den Vorwurf der EU-Kommission, das Unternehmen habe jahrelang zu Unrecht öffentliche Unterstützung erhalten. Den Hintergrund bilden mehrere Darlehen des Kreises Kleve an den „Airport“.
Der steht beim Kreis mittlerweile mit 34 Millionen Euro in der Kreide. Der Zinssatz von 4,12 Prozent sei „marktüblich“, betont Flughafen-Geschäftsführer Ludger van Bebber. Außerdem sei der Kreis Kleve im Grundbuch mit 620 Hektar abgesichert.
Preisnachlässe an Ryanair, den Katalysator des Flugbetriebs in Weeze, sieht van Bebber durch die positive Entwicklung des Flughafens gerechtfertigt. Im Übrigen hätte wohl auch jeder andere private Betreiber derartige Zugeständnisse gemacht, sagt er. Der Geschäftsführer resümiert: „Der Weg, den wir bislang gegangen sind, war absolut okay.“ Darüber hinaus verfüge die EU-Kommission „seit Langem über sämtliche Zahlen“.
Autor: Andreas Gebbink
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