Regionales
Borkener Kreisumlage soll abermals sinken
22.02.2012

Die letzten Korrekturen am Haushaltsentwurf

Kreis Borken - Für den Kreishaushalt 2012, den der Kreistag Borken am Donnerstag, 1. März, verabschieden soll, erwartet Kreiskämmerer Wilfried Kersting keine Überraschungen. Zur Modellrechnung nach dem Gemeindefinanzierungsgesetz (GFG) werde es „keine großen Verschiebungen“ mehr geben, sagt er im BBV-Gespräch.

Nach seinen Angaben hat sich der Ergebnisplan 2012 gegenüber dem Haushaltsentwurf um 2,07 Millionen Euro verbessert. Hinzu kommt ein deutlich verbessertes Jahresergebnis 2011, durch das sich die Ausgleichsrücklage voraussichtlich um knapp vier Millionen Euro erhöht. Die Verwaltung schlägt vor, diese Summe vollständig einzusetzen, um die Kreisumlage zu senken, die die Kreiskommunen an den Kreis überweisen müssen. Diesem Zweck dienen auch 1,6 Millionen Euro aus der Allgemeinen Rücklage. Dadurch soll die Kreisumlage statt 28,7 nur noch 27,1 Prozentpunkte betragen. Unverändert bleibt ein Hebesatz von 22,4 Prozentpunkten für die Jugendamtsumlage, die die Kreiskommunen ohne eigenes Jugendamt bezahlen müssen.

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