
Legdens Beitrag zur „Goldenen Pracht“
Legden/Münster - Die Reliquien-Statuette der katholischen Kirchengemeinde St. Brigida in Legden wird zum Exponat der Münsteraner Ausstellung „Goldene Pracht“. Wie der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) berichtet, ist die Statuette ein herausragendes Beispiel westfälischer Goldschmiedekunst.
Demnach stammt sie aus dem 14. Jahrhundert und ist aufwendig gearbeitet. Der Kölner Goldschmiede-Restaurator Peter Bolg hat sie für die Gemeinschaftsausstellung des LWL, des Bistums und der Uni Münster gereinigt.
Laut Holger Kempkens, dem Kurator der Ausstellung, birgt die Statuette aus Silber sterbliche Überreste der irischen Königstochter Brigida, Äbtissin von Kildare (451 bis 523). An deren Sterbetag, dem 1. Februar, nimmt die Statuette während der Messe in der Legdener Brigiden-Kirche stets ihren Platz auf dem Altar ein.
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