
Alpaka Paula ist eingeschläfert worden
Rhede – Traurige Nachrichten von Alpakastute Paula: Nach den brutalen Messerattacken musste sie nun doch eingeschläfert werden. Das berichtet Tierhalterin Eva Theissen. Die Alpapkadame war zunächst die einzige ihrer Herde gewesen, die den Angriff eines Tierquälers überlebt hatte.
Aufgrund der schweren Verletzungen im Genitalbereich war es am Mittwoch aber zu Komplikationen gekommen. Vor einer Woche hatte sich nachts ein Unbekannter auf die Koppel der Familie Theissen an der Robert-Bosch-Straße geschlichen. Dort hatte er die drei Alpakadamen Bea, Sissi und Paula mit gezielten Messerstichen in die Genitalien und in die Euter schwer verletzt. Hengst Punto, drei Heidschnucken und zwei kleine Rinder, die ebenfalls auf der hoch eingezäunten Wiese standen, blieben unverletzt.
Als die Tiere am Morgen gefunden wurden, war Bea bereits an ihren Verletzungen gestorben. Sissi musste notgeschlachtet werden. Nur für Paula bestand noch Hoffnung.
Zwar konnte die Tierärztin nicht viel für Paula tun, weil die Messerstiche vor allem innere Verletzungen verursacht hatten. Und zunächst hatte es auch so ausgesehen, als würde sich das Tier erholen. Doch am Mittwoch zeigte sich dann, dass Paula keine Überlebenschance hatte. Erkenntnisse über den oder die möglichen Täter hat die Polizei noch nicht.
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