
Alpakas starben nicht durch Messerstiche
Rhede – Die Tierärzte in Münster sind sich sicher: Die Alpakas auf einer Wiese in Rhede starben nicht durch Messerstiche. Bei den Untersuchungen im staatlichen Veterinäruntersuchungsamt in Münster stellten die Mediziner keine scharfkantigen Verletzungen fest, berichtete die Polizei am Montag.
Dass ein Tierquäler die Lamas tötete, schließen die Mediziner laut Polizeibericht aus. Auf einen Hund als Täter legten sie sich allerdings noch nicht fest. „Das Ergebnis einer feingeweblichen Untersuchung steht noch aus“, teilt die Polizei mit.
Mitte Januar waren die ersten drei Alpakas auf einer Koppel nahe der Hohenhorster Berge verletzt worden. Zwei Stuten starben an den Folgen, eine weitere Stute überlebte zunächst. Sie musste allerdings anderthalb Wochen später eingeschläfert werden. Wenige Tage später dann der nächste Angriff, bei dem Hengst Punto starb.
Zunächst vermutete man, dass ein Tierquäler die Tiere angegriffen hatte. Inzwischen steht ein belgischer Schäferhund unter Verdacht, der am Tag nach dem Angriff auf Punto erwischt wurde, als er auf derselben Koppel eine Heidschnucke angriff.
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