
Klares Ergebnis: Alpaka starb an Bisswunden
Rhede – Die Untersuchungen des Veterinäramtes in Münster sind eindeutig: Alpakahengst Punto ist an Bisswunden und nicht durch Messerstiche gestorben. Der Verdacht liegt daher nahe, dass der Schäferhund, der am Dienstag dabei erwischt wurde, wie er eine Heidschnucke reißen wollte, auch Punto tödlich verletzt hat.
„Auf Anordnung der Staatsanwaltschaft werden nun auch die drei anderen Alpakas untersucht“, berichtet Polizeisprecher Frank Rentmeister. Dies geschehe „um Gewissheit zu haben, dass kein Verstoß gegen das Tierschutzgesetz vorliegt.“ Es war nämlich zunächst angenommen worden, ein Mensch habe die Tiere mit einem Messer verletzt.
Obwohl Zeugen bei der Attacke auf das Schaf das Tier erkannt haben, bestritt der Besitzer des Belgischen Schäferhundes in einer ersten Vernehmung, dass sein Hund die Tiere angefallen habe.
Vor zwei Wochen waren drei Alpakadamen tödlich verletzt worden, am Montag war auch Alpakahengst Punto angefallen. Am Dienstag hatte sich dann eine Pferdehalterin auf die Lauer gelegt und den Hund auf frischer Tat ertappt.
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