Rhede
Veterinäramt hat getötetes Alpaka untersucht
01.02.2012

Klares Ergebnis: Alpaka starb an Bisswunden

Rhede – Die Untersuchungen des Veterinäramtes in Münster sind eindeutig: Alpakahengst Punto ist an Bisswunden und nicht durch Messerstiche gestorben. Der Verdacht liegt daher nahe, dass der Schäferhund, der am Dienstag dabei erwischt wurde, wie er eine Heidschnucke reißen wollte, auch Punto tödlich verletzt hat.

„Auf Anordnung der Staatsanwaltschaft werden nun auch die drei anderen Alpakas untersucht“, berichtet Polizeisprecher Frank Rentmeister. Dies geschehe „um Gewissheit zu haben, dass kein Verstoß gegen das Tierschutzgesetz vorliegt.“ Es war nämlich zunächst angenommen worden, ein Mensch habe die Tiere mit einem Messer verletzt.

Obwohl Zeugen bei der Attacke auf das Schaf das Tier erkannt haben, bestritt der Besitzer des Belgischen Schäferhundes in einer ersten Vernehmung, dass sein Hund die Tiere angefallen habe.

Werbung

Vor zwei Wochen waren drei Alpakadamen tödlich verletzt worden, am Montag war auch Alpakahengst Punto angefallen. Am Dienstag hatte sich dann eine Pferdehalterin auf die Lauer gelegt und den Hund auf frischer Tat ertappt.

Artikel bewerten

3.1
3,1 (11 Stimmen)

Mehr zu dem Thema

Kommentare (3)

Für bereits registrierte User:
Einzelne Services und Angebote stellen wir nur registrierten Lesern zur Verfügung.
Eine Registrierung kostet Sie keinen Cent.
02.02.2012 11:58 von Rafael Gudelius:
mir kommt das alles komisch vor mit dem Hund. Ein Hund, wenn er aus freien Stücken jagt, reißt seine Opfer IMMER an der Kehle und nicht gezielt im Genitalbereich. Entweder hat der Besitzer den Hund auf die Tiere angesetzt, oder die Theorie mit den Bißwunden müsste nochmal überdacht werden. Außerdem, seit wann kann jemand vom Fach Biß- und Schnittwunden nicht voneinander entscheiden? Alles Mutmaßungen mit dem Hund.
02.02.2012 11:16 von Ostler:
Es läge ja auch nur der Verdacht vor, der Schäferhund hätte versucht, die Heidschnucke anzufallen. Für den Tod der Alpakas gibt es immer noch keine Zeugen und keinen Beweis, dass es der Hund gewesen sein muss.
02.02.2012 09:58 von Kaaskop:
Wie kan es nur sein das man einen Schäferhund der Tat bezichtigen kann? Das sind doch keine "Kampfhunde" und aggressiv schon einmal gar nicht. Einer Bullterrier Rasse oder einer Mollosser Rasse hätte man noch vor wenigen Jahren, auch ohne Tatnachweis, die Schuld gegeben sobald Bisswunden zu erkennen gewesen wären.
Werbung

Heute im BBV-tv

Werbung

Notdienste

Alle wichtigen Informationen und Telefonnummern auf einen Blick.

Werbung

Leserreise

Stöbern Sie online durch unsere Angebote!

Leseprobe