Volleyball-Regionalliga: TuB Bocholt will Spitzenreiter stürzen

Der Block muss sicher stehen: TuB Bocholt bekommt es morgen mit dem starken Spitzenreiter zu tun.
Der Block muss sicher stehen: TuB Bocholt bekommt es morgen mit dem starken Spitzenreiter zu tun.
(Foto: ken)


Bocholt - Gipfeltreffen in Bocholt: Die Regionalliga-Volleyballer von TuB Bocholt bekommen es am Samstagabend ab 19 Uhr in der Fildeken-Sporthalle mit dem SV Bayer Wuppertal II zu tun. Der Tabellenvierte aus Bocholt, der über 16:8 Punkte verfügt, empfängt also den Spitzenreiter aus dem Bergischen Land, der 18:6 Zähler auf dem Konto hat.

Ungute Erinnerungen haben die „TuB-Riesen“ an das Hinspiel. In Wuppertal setzte es am dritten Spieltag eine klare 0:3-Auswärtsniederlage. „Damals hatten wir zu keiner Phase zu unserem Spiel gefunden“, erläutert TuB-Volleyballtrainer Sven Böhme. Er fügte gestern an: „Im Heimspiel wollen wir gegen Bayer nun wesentlich besser aussehen.“


Unter der Woche hatte der Bocholter Regionalligist ein Testspiel gegen den niederländischen Vertreter Favorita Dinxperlo, der wie TuB in etwas Regionalliga-Format hat, mit 4:1 Sätzen gewonnen. Sven Böhme: „Da waren einige Ansätze positiv. Wir haben die Winterpause ganz ordentlich verkraftet.“

Nichtsdestotrotz: SV Bayer Wuppertal II sei in diesem Match in Bocholt der ganz klare Favorit, so Böhme, der anfügt: „Ich war im Hinspiel überrascht von der Spielstärke der Wuppertaler. Das ist die Mannschaft, die gegenüber der vergangenen Saison spielerisch den größten Schritt nach vorne gemacht hat.“ Die Bayer-Sechs ist komplett zusammengeblieben und hat sich sogar noch verstärkt, während TuB Bocholt Abgänge zu verkraften hatte.

Im Hinspiel zeigten sich die Wuppertaler vor allem über die Mitte als sehr stark. Böhme hat erkannt: „Durch gefährliche Angaben wollen wir den Gegner unter Druck setzen, damit er nicht sein gefährliches Spiel über die Mitte aufziehen kann. Wir wollen Wuppertal nicht ins Spiel kommen lassen“, sagt Böhme.

Durch eine Niederlage wie im Hinspiel hätte sich TuB Bocholt von der Spitzenposition erst einmal verabschiedet, weil SV Bayer Wuppertal II dann schon vier Punkte Vorsprung hätte. Durch einen Heimsieg könnte die TuB-Sechs die Tabellensituation noch einmal verschärfen, weil schließlich auch noch die Verfolger, der Senden und der Alfterer SC, über 16:6 Punkte verfügen.




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