Bocholt

33 Coronainfizierte liegen derzeit im St.-Agnes-Hospital

18 der 22 Intensivbetten in Bocholt sind belegt

Donnerstag, 14. April 2022 - 16:30 Uhr

von Mark Pillmann

Bocholt - Die Lage in den Krankenhäusern des Klinikum Westmünsterlands (KWML) ist nach wie vor angespannt. Noch immer ist die Zahl der Patienten mit Coronainfektion hoch. „Leider kommt es auch weiterhin zu krankheitsbedingten oder quarantänebedingten Personalausfällen in den Kliniken“, teilt Anja Jimie, Pressereferentin des St.-Agnes-Hospitals, mit. „Das führt dazu, dass es in den Krankenhäusern zu Leistungseinschränkungen kommen kann.“

© Klinikum Westmünsteralnd

Im Klinikum Westmünsterland sind aktuell 69 Patienten mit Corona-Infektion in stationärer Behandlung. Zwei davon benötigen eine intensivmedizinische Betreuung. In Bocholt befinden sich davon 33 Patienten, jedoch niemand auf der Intensivstation.

Von den insgesamt 55 Intensivbetten im Klinikum Westmünsterland sind aktuell 34 Betten belegt. Im Notfall kann die Zahl der Intensivbetten auf 70 aufgestockt werden. Im Bocholter St.-Agnes-Hospital sind derzeit 18 Intensivbetten belegt. Hier stehen regulär 22 zur Verfügung.

„In der aktuellen Omikronwelle gibt es im Klinikum Westmünsterland eine weiterhin wachsende Gruppe von Patienten, die Sars-CoV-2-positiv sind, bei denen der Aufnahmegrund aber vorrangig eine andere Erkrankung ist“, so Jimie weiter. Dabei handele es sich oftmals um Patienten, bei denen die Coronainfektion zu einer Verschlechterung der Grunderkrankung beitrage. „Die Unterscheidung von Covid als Haupt- oder Nebendiagnose spielt für die Krankenhäuser in der Behandlung eine untergeordnete Rolle.“ Für Besucher von Patienten in Kliniken des KWML gilt derzeit die 1G-Regel. Sie müssen einen tagesaktuellen Test beim Besuch vorlegen.

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