Bocholt

Mordprozess: Angeklagter streitet die Tat ab

33-jähriger Mann aus Bocholt soll seinen Nebenbuhler ermordet haben

Montag, 10. August 2020 - 19:39 Uhr

von Ludwig van der Linde

Bocholt/Münster – Was geschah am Abend des 8. Februar gegen 21.25 Uhr auf der Yorckstraße in Bocholt? Die Staatsanwaltschaft wirft einem 33-jährigen Deutsch-Iraker vor, dort den neuen Freund seiner von ihm getrennt lebenden Frau mit insgesamt 35 Messerstichen aus „tiefstem Hass und Eifersucht“ brutal und heimtückisch ermordet zu haben. Beim Prozessauftakt am Montag vor dem Landgericht Münster bestritt der Angeklagte diese Vorwürfe.

© Ludwig van der Linde

Der Angeklagte (verdeckt) wird von Justizbeamten des Landgerichts Münster in den Gerichtssaal geführt. Vorne sitzt Dolmetscher Yehia Tormos, der für den 33-jährigen Deutsch-Iraker Fragen, die er nicht versteht, ins Arabische übersetzt.

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