Bocholt

BBV-Stadtgespräch: Wie ist die Bocholter Innenstadt zu retten?

Leser sind zur Debatte am 26. Januar eingeladen

Freitag, 20. Januar 2023 - 18:00 Uhr

von Stefan Prinz

Bürgermeister Thomas Kerkhoff (CDU) und der Handelsexperte Marcus Diekmann sind am 26. Januar die Gäste beim „BBV-Stadtgespräch“ im Hörsaal 1 der Fachhochschule Bocholt. Die Frage des Abends lautet: „Wie ist die Bocholter Innenstadt zu retten?“

© Stadt Bocholt

Bürgermeister Thomas Kerkhoff (links) und Handelsexperte Marcus Diekmann diskutieren beim BBV-Stadtgespräch über die Zukunft der Bocholter Innenstadt.

Bocholt - Die Debatte um die Zukunft der Bocholter Innenstadt hat seit dem Corona-Lockdown zusätzlich Fahrt aufgenommen: Die Zahl der Leerstände wächst, viele Händler und Gastronomen sorgen sich um ihre Zukunft. Die Bürger fragen sich, wie es mit der City weitergeht?

Das BBV möchte zwei starke Meinungen und unterschiedliche Zukunftskonzepte ins Gespräch miteinander bringen: Bürgermeister Thomas Kerkhoff (CDU) und der Handelsexperte Marcus Diekmann kommen zum „BBV-Stadtgespräch“, zu dem unsere Zeitung ihre Leser einlädt. Redaktionsleiter Stefan Prinz moderiert die Debatte und fragt: „Wie ist die Bocholter Innenstadt zu retten?“ Marcus Diekmann hat mit vielen Einschätzungen in der Region und deutschlandweit für Aufsehen gesorgt. Im November hatte er im BBV die Sorge geäußert, dass in diesem Jahr viele Läden in Bocholt schließen müssen. Seine Forderung: „In dieser schwierigen Phase muss der Bürgermeister die Innenstadtentwicklung zur Chefsache erklären.“

Bürgermeister Kerkhoff sagt dagegen: „Viele der Hebel, die wir für wesentliche Änderungen und Neuerungen einer Innenstadtstrategie benötigen, sind leider nur auf Landes- oder Bundesebene zu entscheiden“.

Das BBV-Stadtgespräch findet statt am Donnerstag, 26. Januar, ab 19 Uhr im Hörsaal 1 der Fachhochschule Bocholt. Der Eintritt ist frei. Zuschauer können vor Ort Fragen stellen. Außerdem wird das Gespräch im Livestream auf www.bbv-net.de übertragen.

Matthias Benning 21.01.202312:35 Uhr

Wir brauchen noch viel mehr Wettbüros, Nageldesigner, Dönerläden, Shisha Bars etc.

St. Kerkhoff. 21.01.202311:33 Uhr

Zum Thema Gutachten geb ich Herrn Nyenhuis Recht. Allerdings meine ich, ist es gut, wenn jemand von aussen den Sachverhalt betrachtet, Thema "Tunnelblick". Das kann frischen Wind und gute Vorschläge bedeuten.
Hinzu kommt mE, daß die Arkaden zu Leerständen in der City genauso beigetragen haben wie die angespannte Parkplatz Situation, die man zudem dachte, teurer und somit unattraktiver zu machen. Und auch die Brötchen Taste für Kurzparker war politisch nicht gewollt. Umweltaspekt schön und gut. Nur von uns Einheimischen kann die City nicht leben. Gutes Beispiel ist u. a.. das CentrO in Oberhausen. Parken zum Nulltarif, das Center ist voll.

Michael Nyenhuis 20.01.202321:48 Uhr

Vor allem braucht man nicht schon wieder ein neues Gutachten. Hätte man die Gelder, die bisher die Gutachten gekostet haben, in die Innenstadt gesteckt, bräuchten wir heute nicht mehr darüber zu reden. Und von den meisten Gutachten ist ja bisher nur ein kleiner Teil umgesetzt. Da kommen Leute von auswärts, die Bocholt nicht kennen, und wollen hier sagen, was fehlt. Es fehlen: Sitzmöglichkeiten in versch. Formen und Farben, Spielgeräte für Kinder, Möglichkeiten zum Kaffeetrinken oder Essen usw. Die Stadt könnte belebt werden durch das Bürgerbüro im alten Sparkassengebäude usw. Sehen wir uns doch z.B.Doetinchem an. Fast kein Leerstand, jede Menge Geschäfte, viele Cafe`s und Restaurants, ebenes Pflaster zum besser gehen.
Wofür neue Gutachten, die Ursachen für das Ausbleiben der Leute ist bekannt. Fragen wir doch einfach mal die Bürger und nicht die Politiker. Die Bürger wissen, was fehlt und nicht der Gutachter.

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