Bocholt

Corona: Fast 1000 Infizierte im Kreis Borken

Alles Wichtige für Donnerstag, 5. November

Donnerstag, 5. November 2020 - 10:39 Uhr

von Nikolaus Kellermann

Bocholt/Kreis Borken - Nach einer erneuten Korrektur der Fallzahlen für den Kreis Borken, gibt es laut Kreisgesundheitsamt heute 992 aktive Corona-Infektionen im Kreisgebiet. Auch zwei Todesfälle in Rhede und Isselburg werden nachträglich mit Corona in Verbindung gebracht. Die 7-Tage-Inzidenz liegt derzeit bei 146,8 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner.

© Sven Betz

In Bocholt steigt die Zahl der aktuell Infizierten auf 274. Gestern seien es laut Kreis Borken noch 248 Infizierte gewesen. Die aktuellen Zahlen für das Kreisgebiet:

Stadt Infizierte Gesundete Verstorbene Infizierte gesamt
Kreis
Borken
992 (938) 1710 (1672) 52 (52) 2754 (2662)
Ahaus 80 (80) 210 (206) 6 (6) 296 (292)
Bocholt 274 (248) 295 (288) 11 (11) 580 (547)
Borken 118 (110) 180 (179) 3 (3) 301 (392)
Gescher 27 (24) 68 (68) 3 (3) 98 (95)
Gronau 174 (177) 302 (286) 9 (9) 485 (472)
Heek 4 (3) 37 (37) 0 (0) 41 (40)
Heiden 18 (15) 36 (36) 2 (2) 56 (53)
 Isselburg 52 (56) 61 (55) 4 (4) 117 (115)
 Legden 10 (9) 20 (20) 0 (0) 30 (29)
 Raesfeld 17 (16) 71 (71) 1 (1) 89 (88)
Reken 15 (15) 59 (59) 0 (0) 74 (74)
Rhede 74 (69) 82 (79) 3 (3) 159 (151)
Schöppingen 13 (10) 30 (30) 0 (0) 43 (40)
Stadtlohn 40 (36) 60 (60) 3 (3) 103 (99)
Südlohn 7 (5) 43 (43) 1 (1) 51 (49)
Velen 20 (19) 52 (52) 1 (1) 73 (72)
Vreden 49 (46) 104 (103) 5 (5) 158 (154)

Wichtige Rufnummern

Sobald neue Informationen zur Lage vorliegen, wird dieser Text aktualisiert.

Wichtige Rufnummern:

Die Telefon-Hotline des Kreisgesundheitsamtes Borken für medizinische Fragen zum Coronavirus (auch zur Testung): 02861/681-1616 (
Montags bis freitags, 8.30 bis 16 Uhr und samstags von 14 bis 17 Uhr)

Patientenhotline der Kassenärztlichen Vereinigung: 116117

Corona-Hotline der Stadt Bocholt: 02871/953-500

„Mit den Zahlen vorsichtig sein“

Ein Kommentar von Nikolaus Kellermann

Um eines gleich vorwegzuschicken: Die Lage rund um die Corona-Krise darf nicht kleingeredet werden. Es ist wichtiger denn je, achtsam und vorsichtig zu sein und auf sich und sein Umfeld achtzugeben. Trotzdem sollte man auch im Umgang mit den Corona-Statistiken Vorsicht walten lassen. Zahlen zu Infizierten und Gesundeten werden zwar in den Ämtern zentral erfasst, aber von vielen Stellen, wie Labors und Arztpraxen in sehr unterschiedlicher Art gemeldet, nicht selten mit einem zeitlichen Versatz.

Das wird auch dann deutlich, wenn man die Zahlen des Kreisgesundheitsamtes mit denen des Landeszentrums Gesundheit (LZG) vergleicht. Aus diesem Grund ist es wichtig, bei einem kurzfristigen Anstieg nicht gleich die Fassung zu verlieren – aber bitte auch bei einem spontanen Rückgang der Fallzahlen nicht sämtliche nötige Vorsicht gleich über Bord zu werfen. Es ist gut, wenn Kreise und Behörden damit offen umgehen. Denn Zweifel und Misstrauen gibt es in diesen Tagen wirklich schon zur Genüge.

Dieter Hengstermann 05.11.202015:57 Uhr

Sehr geehrter Herr Kellermann,
Sie hätten ruhig mal darauf hinweisen können, dass Bocholt einen Inzidenzwert von ca. 175 hat, Rhede sogar 275!! Insofern bin ich mit Ihrer Verharmlosung der gestiegenen Zahlen nicht einverstanden!

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