Bocholt

Coronavirus: Zahl der aktuell Infizierten sinkt

Landrat warnt vor zu großem Optimismus

Dienstag, 14. April 2020 - 17:15 Uhr

von Sebastian Renzel

Bocholt/Borken - Im Kreis Borken gibt es im Vergleich zu Montag drei weitere bestätigte Infektionen mit dem Coronavirus. Die Gesamtzahl liegt nun bei 793. 436 Personen sind inzwischen genesen.

© Cdc/ZUMA Wire/dpa

Aktuell sind somit im Kreisgebiet 334 Personen (gestern 360) infiziert. In Bocholt, Rhede und Isselburg gibt es keine weiteren bestätigten Fälle.

So sieht die Lage in den einzelnen Kommunen aus:

Ort Aktuell Infizierte  Gesundet  verstorben Gesamt
Ahaus 53 (55) 61 (58) 1 (1) 115 (114)
Bocholt 57 (61) 88 (84) 4 (4) 149 (149)
Borken 31 (36) 53 (47) 1 (1) 85 (84)
Gescher 12 (13) 18 (17) 1 (1) 31 (31)
Gronau 43 (50) 31 (23) 3 (3) 77 (76)
Heek 3 (4) 3 (2) - 6 (6)
Heiden 3 (4) 24 (23) 2 (2) 29 (29)
Isselburg 3 (3) 13 (13) 2 (2) 18 (18)
Legden 3 (3) 7 (7) - 10 (10)
Raesfed 16 (18) 29 (27) - 45 (45)
Reken 13 (13) 19 (19) - 32 (32)
Rhede 7 (7) 28 (28) 2 (2) 37 (37)
Schöppingen 1 (1) 6 (6) - 7 (7)
Stadtlohn 22 (22) 10 (9) 3 (3) 35 (34)
Südlohn 14 (14) 6 (7) - 20 (21)
Velen 14 (17) 15 (12) - 39 (29)
Vreden 39 (39) 25 (25) 4 (4) 68 (68)
GESAMT 334 (360) 436 (407) 23 (23) 793 (790)


Quelle: Kreis Borken, Stand: 14.04.2020, 16 Uhr

Wie der Kreis Borken berichtet, zeigt sich Landrat Dr. Kai Zwicker erleichtert darüber, dass die Zahl der aktuell Infizierten über das Oster-Wochenende weiter zurückgegangen ist, warnte aber gleichzeitig vor zu großem Optimismus. Es sei noch zu früh, um von einem Trend zu sprechen. Man müsse abwarten, ob sich die Entwicklung in den kommenden Tagen so fortsetze. Erst der Blick über eine längere Zeitstrecke könne belastbare Daten liefern.

Intensivplätze stehen in den Krankenhäusern in Ahaus, Bocholt, Borken und Gronau derzeit in ausreichendem Maße zur Verfügung, teilt der Kreis weiter mit. Das Klinikum Westmünsterland behandelt derzeit an den Standorten Ahaus, Bocholt und Borken 32 Patienten mit dem Coronavirus. 11 davon befinden sich auf der Intensivstation. 70 Intensivbetten stehen aktuell zur Verfügung, 23 können noch ergänzt werden.

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