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Bocholt

Das Theater Rampenlicht will Bocholts Bühnen mit ihrem ersten Stück erobern

Neue Gruppe zeigt Familientheater auf Hochdeutsch

Dienstag, 28. November 2017 - 18:04 Uhr

von Christina Schreur

Bocholt - Familientheater auf Hochdeutsch – das hat sich das Theater Rampenlicht auf die Fahnen geschrieben. Bislang ist die Gruppe hauptsächlich mit Sketchen in Senioren- und Pflegeheimen unterwegs, im nächsten Jahr wollen sie mit ihrem ersten Theaterstück auch die größeren Bühnen erobern.

Foto: Christina Schreur

Das Theater Rampenlicht besteht aus (von links) Hans Grunwald, Petra Schäfer, Uve Eichler, Harald Beckmann, Bärbel Busshoff-Bösing, Beate Schulze Empting und Johanna Beckmann. Es fehlt Carmen Heinicke.

Die Rollen sind vergeben, der Text wird schon seit einigen Monaten geprobt und zumindest die ersten Szenen sitzen schon beinahe perfekt. Wie das Stück heißt, verrät die Hobby-Theatergruppe noch nicht. Nur so viel: Es ist eine mysteriöse Geschichte über zwei Schwestern – Lina und Veronika – die in einem Eisenbahnwagon leben und ihren Lebensunterhalt mit wahrsagen bestreiten. Das Stück gehe über drei Akte, sagt Gruppengründer Uve Eichler. Ende 2018 will die Gruppe Premiere feiern.

Als Eichler die Gruppe Ende 2014 gründete, spielte er parallel noch in vier weiteren Theatergruppen in Bocholt mit. Das Theater Rampenlicht rief er ins Leben, „weil ich für mich alleine was machen wollte“, sagt Eichler. Und zwar nicht (nur) als Schauspieler, sondern auch als Regisseur.

Nach und nach kamen die anderen sieben Schauspieler dazu. Durch Mundpropaganda, die Zeitung, das Internet. Inzwischen ist die Gruppe zu acht: Neben Gründer Eichler sind Hans Grunwald, Petra Schäfer, Harald und Johanna Beckmann, Bärbel Busshoff-Bösing, Beate Schulze Empting und Carmen Heinicke mit dabei.

Eine kleine, aber lustige Gruppe. „Hier wird viel gelacht“, sagt Bärbel Busshoff-Bösing. So sieht es auch Hans Grunwald: „Das Schöne daran ist, man kennt sich viel näher.“ Er ist zuletzt zu der Gruppe gestoßen und dort „das Küken“. Was ihm am meisten bei den Auftritten des Theaters gefällt, sei nicht der Applaus des Publikums, sagt er. „Die Freude der Menschen zu sehen, gibt mir wesentlich mehr als Klatschen.“

Doch, wie kam es zum Namen? „Als Theater muss man ja irgendwie auf sich aufmerksam machen“, sagt Bärbel Busshoff-Bösing. Der Name sei der Gruppe da „entgegengesprungen“. Eichler ist der einzige Berufsschauspieler, für den Rest ist das Theater „ein reines Hobby“. Busshoff-Bösing: „Wir sind nur Laien.“

Der nächste Auftritt der Theatergruppe ist am Sonntag, 10. Dezember, im Domizil Diepenbrock auf der Adenauerallee. Dort zeigt sie ihr Programm „Weihnachtsvorfreude“ – passend zum Thema mit Gesang, Lesungen und einem Sketch. Los geht es um 15 Uhr.

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