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Bocholt

Das ist der Horrorgarten an der Arndtstraße

Bocholter betreiben privaten Grusel-Garten

Dienstag, 30. Oktober 2018 - 16:50 Uhr

von Theo Theissen

Bocholt - Wer sich an Halloween bei Einbruch der Dunkelheit auf das Grundstück der Familie Hoffmann traut, braucht Mut. Außerdem muss er jederzeit damit rechnen, erschreckt zu werden. In ihrem Garten haben die Bocholter eine Lauf-Geisterbahn zum Thema „Piraten“ aufgebaut, in der es spukt.

Foto: Sven Betz

Pascal, Christina und Yvonne Hoffmann (von links) vor ihrem „Geistertunnel“, der Mittwochabend für Halloween-Fans geöffnet hat.

Christina und Pascal Hoffmann, ihre Geschwister und Freunde sind große Gruseltalente. Im Garten der Hoffmanns tummeln sich Geister, Skelette, Spinnen und Fledermäuse neben Hexen und anderen Gruselgestalten. Die meisten von ihnen sind mit einem Bewegungsmelder ausgestattet – aber nicht alle.

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Der Horror-Garten an der Arndtstraße

Neben den batteriebetriebenen Gruselpuppen gibt es auch rund 30 Lebend-Darsteller, die den Besuchern des „Geistertunnels“ im Horrorgarten an der Arndtstraße richtig einheizen möchten. Dazu verkleiden sie sich und werden geschminkt. „Das kann auch schon mal bis zu drei Stunden dauern, bis mein Outfit fertig ist“, sagt Yvonne Hoffmann.

„Eigentlich begann alles mit einer Halloween-Party bei Freunden, die uns unheimlich gut gefallen hat“, blickt Pascal Hoffmann (34) zurück. So gut, dass die Hoffmanns im nächsten Jahr selbst zur Halloween-Party einluden und damit begannen, zu Hause alles passend zu dekorieren. „Wir haben damals klein angefangen, aber nach und nach kamen immer mehr Requisiten hinzu. Inzwischen füllen sie einen ganzen Raum in unserem Keller“, sagt Christina Hoffmann.

Schon drei oder vier Wochen vor Halloween beginnen die Hoffmans mit dem Aufbau. Der Vorgarten wird mit beleuchteten Kürbisfratzen, kleinen Grabsteinen und Skeletten zu einem Vorhof der Hölle verwandelt.

Doch das ist nichts im Vergleich zu dem Aufwand, den die Hoffmanns betreiben, um ihren Garten zum „Horror-Garten“ umzugestalten. Dort steht ein Piratenschiff, Geister fliegen mit leuchtenden Augen durch den Garten, in dem Hexen, Sensemänner und Kobolde ihr Unwesen treiben. Besonders gruselig sind die 30 als Geister, Zombies und Piraten kostümierten Lebend-Darsteller, die die Besuchern im dunklen „Geistertunnel“ auch schon mal berühren und erschrecken, wenn sie es am wenigsten erwarten.

„Wir sind große USA- und Halloween-Fans und haben einfach Spaß daran“, sagt Yvonne Hoffmann. Im vergangenen Jahr kamen rund 60 Kinder und Erwachsene, um sich den Horror-Garten anzusehen. „Für die Kinder gibt es anschließend noch etwas Süßes“, sagt Christina Hoffmann. „Im vergangenen Jahr war ein etwa zehn Jahre alter Junge im ,Geistertunnel‘. Wir waren draußen im Garten, als wir aus dem Tunnel plötzlich die Stimme des leicht panischen Jungen hörten. Er schrie: ,Nein lasst mich, nehmt meine Eltern!‘. Das war schon lustig“, sagt Yvonne Hoffmann.

Wenn der Spuk am Mittwoch vorbei ist, beginnt der Abbau. „Dann sammeln wir schon Ideen, was wir im nächsten Jahr machen könnten“, sagt Pascal Hoffmann. Doch jetzt freuen sich alle erst einmal auf den Halloween-Abend – und auf die anschließende Party im kleinen Kreis.

Mittwoch geöffnet

Der „Horror-Garten“ der Familie Hoffmann, Arndtstraße 19, hat am Mittwoch von 18 bis 22 Uhr geöffnet. Der Eintritt ist frei.

„Bei uns kann jeder in den Tunnel, aber es wird keiner dazu gezwungen. Eltern müssen selbst entscheiden, ob sie ihre Kinder da reinlassen, da halten wir uns völlig raus. Jeder muss selbst entscheiden, ob er sich traut“, sagt Pascal Hoffmann.

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