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Bocholt

Der Schmuggel mit Totenasche aus Holland

Aufbewahrung zu Hause ist hier verboten

Dienstag, 19. Dezember 2017 - 14:32 Uhr

von Carola Korff

Bocholt - Ein Artikel in der niederländischen Tageszeitung „De Gelderlander“ lässt diesseits der Grenze aufhorchen: „Deutsche schmuggeln Asche ihrer Verstorbenen über die Niederlande nach Hause“, titelt das Blatt. Der Autor berichtet von deutschen Hinterbliebenen, die ihre Toten in den Niederlanden im Krematorium verbrennen lassen, und die Asche nach Deutschland bringen.

Foto: Colourbox.com

Eine Urne mit der Asche eines Verstorbenen zu Hause auf den Tisch zu stellen, ist in Deutschland verboten, in den Niederlanden nicht. In Grenznähe lassen viele Hinterbliebene ihre Toten in Holland einäschern und nutzen legal die dortigen Möglichkeiten wie Verstreuen und Ballonbestattung. Einige schmuggeln die Asche aber auch nach Hause.

„Sargtourismus“ werde das despektierlich genannt. Auch Bocholter Bestatter bestätigen, dass sie von solchen Praktiken gehört haben. Urnen zu Hause aufzubewahren, ist in Deutschland verboten. In den Niederlanden dagegen sind die Gesetze anders. Die Urne muss einen Monat am Krematorium bleiben, danac...

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