Bocholt

Ein Grab wird in Bocholt zum Streitfaktor

Wilhelmine Towert würde gerne eine andere Grabform wählen, darf es aber nicht

Sonntag, 7. August 2022 - 15:30 Uhr

von Barbara-Ellen Jeschke

Bocholt - Verstirbt ein nahestehender Mensch können Angehörige ihre Gefühle nur schwer sortieren. Oft brechen zahlreiche Emotionen und Fragen auf die Betroffenen ein. Genauso ging es Wilhelmine Towert, als plötzlich und unerwartet ihr Sohn verstarb. Auf seinem Grab stehen rosa und rote Rosen, Kerzen und ein Engel. Täglich besuchen die 79-Jährige sowie die Lebensgefährtin ihres Sohnes, Nicole Böing, und die drei Enkelkinder Cindy, Vanessa und Emma das Grab. Es sollte ein Ort des Abschiednehmens sein, doch es ist zum Streitfaktor zwischen Towerts Familie und der Friedhofsverwaltung geworden.

© Sven Betz

Wilhelmine Towert (links) und Nicole Böing hoffen, doch noch ein anderes Grab für den Verstorbenen zu bekommen.

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