Bocholt

Meckermann: Die verschwundenen Blumen

10. März

Mittwoch, 10. März 2021 - 04:00 Uhr

von Stefan Pingel

Schon seit einigen Jahren hat sich die Dingdenerin daran erfreut, wenn bei ihren Spaziergängen am Rissenweg die Narzissen und Hyazinthen, Tulpen und Schneeglöckchen blühten.

Das Besondere: Sie hatte die Blumen in dem kleinen Waldstück vor dem Eingang zum Kieswerk selbst gepflanzt. Vor drei Jahren habe sie die Blumenzwiebeln aus ihrem eigenen Garten in die freie Landschaft umgesetzt. Jeden Tag sei sie dort entlang gegangen und habe sich der blühenden Blumen erfreut. Und wahrscheinlich nicht nur sie: „Das finden doch alle schön“, sagt sie. Leider wohl so schön, dass sich jemand dachte, die Pflanzen würden auch gut in seinem Garten aussehen. Denn als die Frau kürzlich wieder dort entlang kam, waren alle Blumen verschwunden. Irgendjemand hatte sie sozusagen mit Stumpf und Stiel ausgegraben. Nur die Schneeglöckchen seien noch da, sagt die Dingdenerin und fragt sich zurecht: „Wer macht denn sowas?“

Ihr Kommentar zum Thema

Meckermann: Die verschwundenen Blumen

Verbleibende Zeichen:

Regeln fürs Kommentieren

Bitte bleiben Sie fair und sachlich. Schreiben Sie keine Kommentare, die Beleidigungen, Verleumdungen oder falsche Tatsachenbehauptungen enthalten. Beiträge, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht (siehe Netiquette).

Bitte beachten Sie, dass Ihr Kommentar unter Ihrem echten Namen veröffentlicht wird!


captcha