Meckermann: Kein Geld im Portemonnaie

Meckermann: Kein Geld im Portemonnaie

Meckermann fuhr vor der Arbeit zum Markt, um Käse zu kaufen. Während die Verkäuferin fragte, was sie für ihn tun könne, schaute er in sein Portemonnaie und merkte, dass er vergessen hatte, Geld zu holen. „Gar nichts“, gab er kleinlaut zurück, „ich habe gar kein Bargeld dabei.“ „Kein Problem“, antwortete die Verkäuferin, „dann bezahlen Sie beim nächsten Mal.“ „Ich könnte mit EC-Karte zahlen“, schlug Meckermann vor, kam sich aber blöd vor, einen Betrag von unter drei Euro auf diese Weise zu begleichen. „Ich gebe Ihnen den Käse so mit“, versicherte sie, „machen Sie sich keine Gedanken.“ Meckermann freute sich über diese Geste und das Vertrauen, das man ihm entgegenbrachte. Er ist zwar Stammkunde an diesem Käsestand und er würde ja auf jeden Fall – ganz bestimmt mit Bargeld im Portemonnaie – bald wieder dort einkaufen. Doch selbstverständlich ist diese Freundlichkeit der Verkäuferin nicht. Meckermann möchte auf diesem Weg jetzt noch einmal Danke sagen und kommt zeitnah vorbei, um seine Schulden zu begleichen.