Bocholt

Wie ein Bocholter Missionar vor 100 Jahren in Ruanda wirkte

Autoren veröffentlichen Buch über Pater Max Donders und die „Weißen Väter“

Samstag, 20. Januar 2018 - 10:19 Uhr

von Renate Rüger

Bocholt - Der Bocholter Max Donders war um 1913 als Missionar in Ruanda. Erst vor Kurzem wurden Fotos und Briefe des Bocholters und anderer Missionare entdeckt. Hans-Ulrich Duwendag, früher Mitarbeiter der deutschen Botschaft in Ruanda, und der Naturwissenschaftler Wolfgang Völker haben sie ausgewertet und ein Buch darüber geschrieben.

© wv

Bei den Weißen Vätern in Trier: Der Bocholter Max Donders (rechts) mit Bischof Jean-Joseph Hirth (links) und Pater Henry. Die Aufnahme entstand 1909. In diesem Jahr folgte Donders Bischof Hirth an den Viktoriasee in Deutsch-Ostafrika – dem See im heutigen Ruanda, aus dem Ende April 1994 rund 40 000 Leichen gefischt wurden, die meisten Tutsi. Schon zu Donders Zeiten gab es Konflikte zwischen den Volksgruppen Hutu und Tutsi. 1994 gipfelten sie im Völkermord an den Tutsi. Fotos: Archiv der Weißen Väter in Köln

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