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Isselburg

Brücke am Stadtgraben soll erneuert werden

Ausschussmitglieder stimmen dafür, Planken und Geländer zu ersetzen

Dienstag, 21. November 2017 - 12:15 Uhr

von Claudia Feld

Isselburg-Anholt - Die Brücke über den Stadtgraben in Anholt ist marode und muss ausgebessert werden. Mit dem Thema beschäftigte sich der Planungsausschuss in seiner jüngsten Sitzung. Der marode Zustand sei im Zuge einer Brückenprüfung aufgefallen, sagte Jürgen van Geldern aus dem städtischen Bauamt.

Foto: Sven Betz

Bruecke Anholt

Die Beplankung der Brücke sei fixiert worden, sie sei aber nicht mehr so fest wie erforderlich. Außerdem entspreche das Brückengeländer nicht mehr den neuesten Richtlinien, die eine Höhe von einem Meter vorsehen. Das Geländer ist zehn Zentimeter zu niedrig. Besonders an den Enden seien die Planken stark angegriffen von der Witterung, sagte van Geldern. „Das Ding vergammelt langsam, aber sich von innen nach außen“, sagte van Geldern. Die Unterkonstruktion sei aber noch gut und könnte weiter verwendet werden.

An der Brücke beziehungsweise am Stadtgraben gebe es aber noch ein anderes Problem. Dort sei das Geländer neben dem Fuß- und Radweg ebenfalls morsch und müsse auf absehbare Zeit erneuert werden. Und: „Die Böschung bricht langsam weg unter dem Geländer“, sagte van Geldern. „Wir müssen tätig werden, das hält nicht mehr lange.“ Außerdem müsste hier auch die Höhe auf 1,20 Meter angepasst werden.

„Wenn wir die Bohlen erneuern und das Geländer flicken, lägen wir bei etwa 5000 Euro“, kündigte van Geldern an. Für 10.000 Euro könnten die Planken und auch das Geländer erneuert werden, sodass es dann den neuen Richtlinien entspräche. Dann hätte die Stadt erst einmal Ruhe und müsse sich nur um das Geländer am Stadtgraben kümmern. Die Brücke habe bisher sehr lange gehalten, sagte van Geldern. Sie sei etwa 40 Jahre alt. „Das hat nicht jede Brücke geschafft.“

Johannes Epping (FDP) wollte „ansehnlich und stabil für die Zukunft“ bauen und keine „Flickschusterei“ betreiben. Er verwies auf das Konzept für den Wall, das der Heimatverein Anholt vor einiger Zeit vorgestellt hatte. Bauamtschef Michael Carbanje wiegelte ab: „Das könnte sich sehr lange hinziehen und teuer werden. Ich würde empfehlen das zu trennen.“

Das sah auch Olaf Roßmüller (CDU) so. „Wenn wir 10.000 Euro in die Hand nehmen, haben wir eine gute neue Brücke, ist das richtig?“. Van Geldern bejahte das. Die Ausschussmitglieder stimmten alle dafür, die Bodenplanken und das Geländer der Brücke für 10.000 Euro zu ersetzen. Das soll mit Hartholz geschehen. Carbanje sagte außerdem zu, dass sich die Stadtverwaltung Angebote geben lasse, um das Geländer am Stadtgraben rund um den Fuß- und Radweg zu sanieren.

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