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Isselburg

Curaçao-Prozess: Zeuge verweigert die Aussage

Vierter Verhandlungstag beginnt mit vier Stunden Verspätung

Dienstag, 17. Oktober 2017 - 15:30 Uhr

von Claudia Feld

Isselburg/Bocholt - Mit vier Stunden Verspätung startete am Dienstagmittag der vierte Verhandlungstag im Curaçao-Prozess. Wie berichtet, steht ein 51-jähriger, auf der Karibikinsel geborener Niederländer vor Gericht, der zuletzt auch in Bocholt gelebt hat. Vorgeworfen wird ihm Kokainschmuggel in großen Mengen. Er soll der Kopf einer international tätigen Drogenbande sein. Bei der Verhandlung sollte ein 52-jähriger Isselburger als Zeuge aussagen. Er weigerte sich jedoch.

Foto: Colourbox.de

Ein 52-jähriger Isselburger, der wegen Drogenschmuggels verurteilt worden war, verweigerte gestern vor Gericht die Aussage. Seine Familie auf der Karibikinsel Curaçao werde bedroht und sei in Gefahr, wenn er aussage.

Sieben Stunden war der Angeklagte unterwegs, bevor er im Bocholter Gericht eintraf. Von der Justizvollzugsanstalt (JVA) Hamm sei er nach Essen gebracht worden statt nach Bocholt, berichtete der Vorsitzende Richter. Wie es dazu kam, müsse noch geklärt werden. „Wir sind ausgesprochen verärgert“, sagt...

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