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Regionales

Das Kwak-Haus am Gocher See wird nicht gebaut

Alfred-Jodocus-Kwak-Stiftung gibt ehrgeiziges Projekt auf

Donnerstag, 22. März 2018 - 14:00 Uhr

von Astrid Hoyer-Holderberg

Goch - Das Ziel war zukunftsweisend, die Architektur geradezu utopisch: ein buchstäblicher Tropfen Hoffnung, eine große Blase in weiter Landschaft. Nun ist sie geplatzt: Am Kesseler See in Goch wird es kein Erholungsheim für behinderte Kinder und deren Familien geben. Die Alfred-Jodocus-Kwak-Stiftung, die das ehrgeizige Vorhaben umsetzen sollte, löst sich auf.

Foto: Thorsten Lindekamp

Ideengeber Herman van Veen vor dem Modell seines Plans: Auf einem 32000 Quadratmeter großen Grundstück sollte ein Erholungsheim für behinderte Kinder und deren Familien entstehen. Spektakulär werden sollte dessen Zentrum: eine 85 Meter lange und 25 Meter hohe Folien-Konstruktion in Form eines Wassertropfens. Ringsum waren 18 Ferienhäuser für 90 Gäste geplant.

„Der Wille war vorhanden, die Realität ist eine andere“, bedauert der Gocher Geschäftsführer Albert Dratsdrummer. „Man muss den Mut haben zuzugeben, dass das Ziel nicht durchzusetzen ist. Wir Beteiligten haben alle mit viel Herzblut daran gearbeitet.“ Alle Spender erhielten ihre zweckgebundenen Spe...

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