Regionales

„Geburtsort: Borken“ ist Geschichte

Am Montag, 30. Mai 2022, wurde die Geburtsstation des Marien-Hospitals geschlossen

Montag, 30. Mai 2022 - 18:42 Uhr

von Peter Berger

Borken - Erblickt ein Baby das Licht der Welt, fließen im Kreißsaal oft die Tränen: „Wenn du das Herz offen hast, kommt alles raus“, sagt Elsbeth Thesing. Seit 33 Jahren ist die Heidenerin Hebamme im Borkener St.-Marien-Hospital. In dieser Zeit hat sie zusammengerechnet einem ganzen Dorf zum Leben verholfen – und unzählige Male vor lauter Glück mit den Müttern und Vätern geweint. Feuchte Augen bekommt die dienstälteste Hebamme in diesen Tagen aber auch aus einem anderen Grund: Gestern hat der Borkener Kreißsaal ein für alle Mal geschlossen. Wie berichtet, wird die Geburtshilfe in Bocholt konzentriert.

© Peter Berger

Noomi und Dennis Wilmes sind glücklich über Elio, ihren Erstgeborenen. Er ist das drittletzte Baby, das im Borkener Krankenhaus zur Welt gekommen ist. Mit den Eltern freuen sich (von links) Stationsleiterin Claudia Stowermann, Hebamme Elsbeth Thesing und Oberärztin Dr. Raphaela Ahler.

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