Regionales

Geschäftsmann aus Münster zahlt Hackern 120.000 Euro Lösegeld

Crypto-Trojaner im betriebseigenen IT-System

Donnerstag, 20. Februar 2020 - 15:50 Uhr

von Hans Georg Knapp

Münster - Hinter Wolfgang Möhle, Chef eines Elektrogroßhandels in Münster, liegen „drei Wochen der Angst um die Existenz“. Der weltweit gefürchtete Trojaner „Emotet“ hatte sein Unternehmen mit einer Verschlüsselungssoftware schachmatt gesetzt. Erst nachdem Möhle rund 120.000 Euro in der digitalen Kryptowährung Bitcoin an einen unbekannten Erpresser in Osteuropa überwiesen hatte, verschaffte der ihm wieder einen Zugang zu seinem Rechenzentrum.

© etz

Elektrogroßhändler Wolfgang Möhle hat mit seinem Unternehmen kurz vor dem Aus gestanden. Erst nach der Lösegeldzahlung bekam er wieder Zugang zu seinen Daten. Die Kriminalpolizei hatte davon abgeraten zu zahlen. FOTO: Helmut P. Etzkorn

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