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Regionales

Historiker erforschen Münsters Stadtverwaltung in der NS-Zeit

Ergebnisse der dreijährigen Untersuchung sollen demnächst veröffentlicht werden

Dienstag, 6. Februar 2018 - 16:34 Uhr

von Martin Kalitschke

Münster - Seit 1989 gibt es in Münsters Westen die Austermannstraße. Sie ist nach dem früheren Oberstadtdirektor Heinrich Austermann benannt. Was man damals nicht wusste oder nicht wissen wollte: Während der NS-Zeit half er als junger Assessor in der Stadtverwaltung bei der „Arisierung“ mit, also bei der Enteignung jüdischen Eigentums.

Foto: OliverWerner

Die jungen Historiker (von links) Markus Goldbeck, Annika Hartmann und Philipp Erdmann haben sich zusammen mit Prof. Dr. Thomas Großbölting (Fünfter von links) drei Jahre lang mit diesem Thema beschäftigt. Von rechts im Bild: Christoph Spieker, Leiter des Geschichtsortes Villa ten Hompel in Münster, Historikerin Prof. Dr. Sabine Mecking, Oberbürgermeister Markus Lewe und Stadträtin Cornelia Wilkens. Die Präsentation in Münsters Rathausfestsaal haben 200 Gäste verfolgt.

„Er war kein Eiferer“, sagt Prof. Dr. Thomas Großbölting. „Aber er war ein Rad im Getriebe des Nationalsozialismus.“ Heute, so vermutet der Historiker der Universität Münster, würde man nach Austermann wohl keine Straße mehr benennen.Drei Jahre lang haben junge Historiker mit Großbölting die Rolle ...

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