Regionales

„Kaltes Nahwärmenetz“ für eine ganze Siedlung in Borken

Stadtwerke wollen Häuser auf besondere Weise mit Wärme versorgen

Sonntag, 26. Januar 2020 - 14:23 Uhr

von Markus Schönherr

Borken - Für Markus Niehaus von den Stadtwerken Borken ist dies der Vorbote eines „Leuchtturmprojektes für die Region“. Denn auf einem fast fünf Hektar großen ehemaligen Betriebsgelände im Stadtteil Weseke wollen die Stadtwerke einen Großteil der dort geplanten Wohnhäuser nicht in herkömmlicher Weise mit Wärme versorgen. Stattdessen werde für 47 der rund 65 Häuser ein „kaltes Nahwärmenetz“ aufgebaut, erklärt Niehaus. Auf Energieträger wie Erdgas, Kohle, Öl wird verzichtet. Die Wärme für die Wohnstuben kommt aus dem Erdreich.

© Markus Schönherr

Die derzeitigen Probebohrungen reichen 180 Meter tief.

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