Regionales

Karwoche soll Kreis zur „Corona-Test-Woche“ werden

Bewerbung als Corona-Modellregion läuft

Sonntag, 28. März 2021 - 12:53 Uhr

von ska und hgk

Kreis Borken - Auch der Kreis Borken hat sich beim Landeswirtschaftsministerium als Corona-Modellregion beworben. „Ich glaube, das haben alle Kreise und kreisfreien Städte in NRW“, sagt Landrat Dr. Kai Zwicker. „Aber wir sehen uns in der Digitalisierung der Testergebnisse und der Kontaktnachverfolgung weiter als andere.“

© Sven Kauffelt

Negativer Corona-Test als Eintrittskarte für Geschäfte und Außengastronomie? Der Kreis Borken bewirbt sich als Corona-Modell-Region.

Der Kreis bewirbt sich als Ganzes. Eine einzelne Bewerbung – etwa vonseiten der Kreisstadt Borken – sei nicht geplant, sagt deren Bürgermeisterin Mechtild Schulze Hessing. Auch eine Bewerbung des Münsterlandes ist im Gespräch.

Derweil haben die Spitzen des Kreises und der kreisangehörigen Kommunen beschlossen, dass die Woche vor Ostern, die Karwoche, zu einer „Corona-Test-Woche“ werden soll. Nach Darstellung der Kreisverwaltung rufen sie die Bürger dazu auf, gerade auch die Tage vor Ostern für Corona-Schnelltests zu nutzen. Einerseits gebe dies allen mehr Sicherheit, und andererseits lasse sich so ein besserer Überblick über das Infektionsgeschehen im Kreisgebiet gewinnen. Hervor steche die Stadt Ahaus, die in einer groß angelegten Testaktion in der Innenstadt, aber auch in den Ortsteilen massiv teste, heißt es aus Borken.

Eine Liste der Schnellteststellen im Kreis Borken findet sich mit Kontaktdaten im Internet. „Den besten Schutz für alle bietet natürlich das flächendeckende Impfen“, betonen Landrat Dr. Kai Zwicker und Borkens Bürgermeisterin Mechtild Schulze Hessing. Da aber noch nicht genügend Impfstoff bereitstehe, gelte es weiterhin, die bekannten Corona-Schutzmaßnahmen strikt einzuhalten: Abstand halten, Maske tragen, Hygiene-Regeln beachten, regelmäßig lüften. Die aggressiven Virusmutationen nutzten „jede Nachlässigkeit“, sagen Zwicker und Schulze Hessing.

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