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Regionales

Park und Tiergarten sollen in Velen öffentlich bleiben

Bürgermeisterin Dagmar Jeske berichtet im Stadtrat über die Pläne der neuen Pächter

Mittwoch, 7. November 2018 - 17:47 Uhr

von Hans Georg Knapp

Velen - Schloss Velen soll im Leben der Bürger weiterhin eine Rolle spielen. Das hat Velens Bürgermeisterin Dagmar Jeske im Stadtrat gesagt, nachdem bekannt geworden war, dass das „Sportschloss“ zum Jahresende schließen und einen neuen Pächter bekommen soll. Jeske berichtete von ihrem Gespräch mit Inhaber Jakob Graf von Landsberg-Velen und den zuständigen Geschäftsführern des neuen Pächters „Châteauform’“.

Foto: Lilly Schmidt

Das Hotel Sportschloss Velen stellt seinen Betrieb im Dezember ein. Künftig soll es dort noch 40 Beschäftigte geben.

Demnach sollen Park und Tiergarten Velen öffentlich zugänglich bleiben. Der Zapfenstreich des Schützenvereins, der Abschluss des Nikolausumzugs sowie das Adventssingen sollen auch künftig am Schloss stattfinden können.

Dass die Restaurants im Schloss nicht mehr öffentlich zugänglich sein sollen, nannte die Bürgermeisterin einen klaren Nachteil. Den Ratsmitgliedern berichtete sie: „Darüber ist das letzte Wort zwar noch nicht gesprochen, aber es wird wohl keine standesamtlichen Trauungen mehr im Schloss geben.“ Mit Blick auf den neuen Pächter, der aus dem Schloss ein Seminarhaus machen will, sagte Jeske, dass ihr ein Hotelbetrieb lieber gewesen wäre. „Aber diese Variante ist sicher die zweitbeste“, fügte sie hinzu. „So kommen weiter Gäste in die Stadt.“ Laut „Châteauform‘“ sollen Aufträge und Dienstleistungen, von denen auch Velener Unternehmen profitierten, im Ort vergeben werden.

In der Ratssitzung berichtete die Bürgermeisterin auch vom Konzept des neuen Pächters: Jede Gäste-Gruppe solle im Schloss künftig einen eigenen Raum bekommen. Dazu gehörten ein großer Fernseher, eine Bar und moderne Tagungstechnik – Personal allerdings nicht. Mit rund 40 Mitarbeitern wolle die Geschäftsführung des neuen Pächters auskommen, hat Jeske erfahren. Die Stellen sollen bald ausgeschrieben werden. „Die Geschäftsführer waren sich der Bedeutung des Schlosses für den Ort durchaus bewusst“, sagte Jeske.

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