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Rhede

Neuer Selbstlern-Parcours für Kinder im Rheder Hallenbad

Projekt soll spielerisch die Scheu vor Wasser nehmen

Sonntag, 4. März 2018 - 16:48 Uhr

von Anya Knufmann-Demuth

Rhede - Mit dem Projekt „Jedes Kind muss schwimmen lernen – Do it yourself“ sollen im Rheder Hallenbad Kinder von drei bis fünf Jahren spielerisch ans Schwimmen herangeführt werden. Die Mitarbeiter des Bades hatten dazu einen Parcours aufgebaut – zwölf Kinder und ihre Eltern probierten es aus.

Durchs Wasser reiten die Kinder auf den „Seepferdchen“ – Poolnudeln mit Kopf dran. Foto: Anya Knufmann

Krokodil, Wellenbad oder Entchenjagd hießen die Parcours-Übungen. Bunte Poolnudeln wurden durch aufgesteckte Verbindungsstücke zu Seepferdchen, auf denen die Kinder durch das Wasser „reiten“ konnten. Einen Parcours, um Kindern zwischen drei und fünf Jahren die Scheu vor dem Wasser zu nehmen, hatten die Mitarbeiter des Rheder Hallen- und Freibades am Samstagmorgen aufgebaut.

Zwölf Jungen und Mädchen tummelten sich mit ihren Eltern im Wasser des gut geheizten Bades. Ein Teil des großen Beckens war für die Übungsgruppe abgesperrt worden. Noch läuft das Projekt „Jedes Kind muss schwimmen lernen – Do it yourself Wassergewöhnung“ für Jungen und Mädchen im Vorschulalter. Spielerisch und mit Spaß sollen sich Kinder an das nasse Element gewöhnen. Auch als Vorbereitung auf einen späteren Schwimmkurs oder die Schwimmstunden in der Schule.

„Alles geschieht ohne Zwang, die Kinder sollen positive Erfahrungen im Wasser machen“, erklärte Schwimmmeisterin Sarah Lemkamp. „Wir haben das Motto: Nichts muss, alles kann.“ Zusammen mit Azubi Marcel Nobis überwachte sie das Treiben in den Becken, gab Ratschläge und unterstützte bei den Übungen. Arm- und Beinbewegungen wurden trainiert, Atemübungen geprobt. Die Scheu, den Kopf einmal unter der Wasseroberfläche zu haben oder Wasserspritzer in das Gesicht zu bekommen, sollte genommen werden.

Aktiv an den Übungen beteiligen sich die Eltern, um ihren Kindern ein gutes Beispiel zu geben. Mit viel Fantasie hatte das Schwimmbad-Team die einzelnen Stationen aufgebaut. Kleine Gummienten konnten bei der „Entchenjagd“ im Rutschen-Becken per Trinkhalm durch das Wasser gepustet werden. Beim „Krokodil“ sollte Luft durch Nase und Mund ins Wasser gepustet werden, eine Übung für spätere Tauchversuche. Richtig spritzig wurde es im selbst gemachten „Wellenbad“. Durch kräftiges Strampeln mit den Beinen sollten Mama oder Papa ordentlich nass gespritzt werden. Sichtlich viel Spaß hatten die Kinder besonders bei dieser Übung.

Selbstständig und ganz nach eigener Entscheidung wechselten Kinder und Eltern von Station zu Station. Gummibälle, Schwimmbretter, kleine Gießkannen dienten als Trainingsgeräte.

„Das ist wirklich alles sehr schön gemacht“, sagte Denise Overkamp. Zusammen mit ihrem Mann Michael, Sohn Jonda (drei Jahre) und Tochter Frida befand sie sich im großen Becken des Hallenbades. Am Anfang hatte sich die vierjährige Frida noch ein wenig zurückgehalten, bereits nach einer halben Stunde im Bad sprang das Kind vom Beckenrand ins Wasser. „So schnell wie heute hat sich Frida das noch nie getraut, sie ist sonst eher vorsichtig.“

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