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Rhede

Rhede verlegt Stolpersteine

Quadratische Messingtafeln sollen an jüdische Familien erinnern

Donnerstag, 13. Februar 2020 - 15:26 Uhr

von Carola Korff

Rhede - Auch in Rhede sollen Passanten künftig über die Schicksale ihrer im Nationalsozialismus deportierten und ermordeten jüdischen Mitbürger „stolpern“. Auf Initiative des Stadtarchivs und des Heimat- und Museumsvereins lässt der Künstler Gunter Demnig Ende März 13 Gedenktafeln aus Messing ins Pflaster vor den letzten Wohnanschriften der Verschleppten und Getöteten ein.

© Stadtarchiv Rhede

Die Kommission des „Leistungskampfes“, die einen „nationalsozialistischen Musterbetrieb“ auszeichnen soll, steht 1938 vor dem früheren Haus der jüdischen Familie Cleffmann an der Hohe Straße 7. Louis Cleffmann und Emanuel Mühlfelder haben ihre Läden zu dem Zeitpunkt schon aufgegeben.

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