Rhede

Tochter des Designers gegen Umwidmung der Rheder Wagenfeldstraße

Nur Zusatzschild zu tauschen, sei „billige Lösung“, sagt Meike Noll-Wagenfeld

Dienstag, 8. März 2022 - 15:00 Uhr

von Carola Korff

Rhede - Die Fraktionen im Rat tendieren wie berichtet dazu, die nach dem rassistischen Heimatdichter Karl Wagenfeld benannte Rheder Straße nicht umzubenennen, sondern nur das Zusatzschild auszutauschen und sie dem Bauhaus-Designer Wilhelm Wagenfeld zu widmen. Tochter Meike Noll-Wagenfeld ist davon nicht begeistert.

© Carola Korff

Noch bezieht sich die Wagenfeldstraße auf den Heimatdichter Karl Wagenfeld, der mit seinem rassistischen Gedankengut ein Wegbereiter des Nationalsozialismus war. Die Politiker wollen das ändern, indem sie einfach nur das Zusatzschild ersetzen. Dort würde dann Wilhelm Wagenfeld als Namensgeber genannt werden.

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