Rhede

Viele Besucher bei Ausstellungseröffnung im Apothekenmuseum

Ausstellung zeigt „Spuren jüdischen Lebens in Rhede“

Sonntag, 27. Oktober 2019 - 15:44 Uhr

von Hans Georg Knapp

Rhede - Unter großem Besucherandrang ist am Sonntag die neue Sonderausstellung „Spuren jüdischen Lebens in Rhede“ im Apothekenmuseum eröffnet worden. Dabei war auch Barbara Lehman, Enkelin der letzten Rheder Jüdin Bertha Landau. Die neue Ausstellung erinnert an jüdische Familien, die vor 1933 in Rhede gelebt haben. Sie informiert zudem über jüdische Geschichte und Kultur in Westfalen.

© Hans Georg Knapp

Barbara Lehman, Amerikanerin mit deutschem Pass, schildert eindringlich ihr Verhältnis zu Rhede: Dort fühle sie sich heimisch, „weil ich so viel davon weiß“. Lehman betont, dass ihre Familie sich vor allem deutsch gefühlt habe; sie selbst sei deutsche Staatsbürgerin. Dem Heimat- und Museumsverein dankt sie „für all die Arbeit“. Zuvor hat Lehman sich auf die Bitte des Bürgermeisters Jürgen Bernsmann (links) hin ins Goldene Buch der Stadt eingetragen.

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