Bocholter Tafel: Lebensmittel für Bedürftige

Bocholt - Die Bocholter Tafel verkauft den Überfluss der Lebensmittel, für wenig Geld an bedürftige Familien in der Umgebung.

Bocholter Tafel: Lebensmittel für Bedürftige

So sieht der Verkaufsraum aus.

Die Tafel in Bocholt wurde im Jahre 2001 gegründet. Laut Dr. Helmut Schepers, kam die Idee der Tafel von einer Gruppe Frauen, die 1993 in Berlin die erste Tafel gründeten.

Fehlproduktionen und nicht mehr verkaufbare Lebensmittel der Supermärkte werden an die Tafel weitergegeben. Geldspenden für Ware und der Tausch von Lebensmitteln mit anderen Tafeln ebenfalls.

Bei der Bocholter Tafel arbeiten ungefähr 100 ehrenamtliche Mitarbeiter*innen. Diese sammeln, prüfen und sortieren die Lebensmittel. Außerdem begleiten sie die Kunden bei ihrem Einkauf. Meist sind die Ehrenamtlichen, Rentner und Rentnerinnen die Gutes tun wollen, junge Engagierte und Schüler.

Familien mit geringen Einkommen, Hartz-IV-Empfänger, notleidende Asylbewerber und Rentner*innen mit einer niedrigen Rente können dort mit einem Nachweis einkaufen gehen. Je nach Größe der Haushalte kostet dies 2-4 Euro. Im Moment sind es 316 Haushalte, aus 23 Ländern.

Jeder bekommt einen festen Termin zugeteilt, der sich jede Woche zehn Minuten nach vorne schiebt.

Die Bocholter Tafel finanziert sich überwiegend durch den Einkauf der Kunden und Geldspenden.

Anmerkung: Dieser Artikel ist im Rahmen des Projekts „Zeitung in der Schule“ an der Albert-Schweitzer-Rralschule entstanden. Die Artikel wurden von den teilnehmenden Schülern selber recherchiert und geschrieben.