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Zeitung in der Schule

Mord in Lünen: Auch bei uns möglich?

Schüler und Sozialarbeiterin antworten

Dienstag, 20. März 2018 - 16:31 Uhr

von Daniel Eminowski und Rigon Bujaku

Bocholt/Lünen - Ende Januar hat in Lünen ein 15-jähriger Schüler einen Mitschüler erstochen. Daniel Eminnowski und Rigon Bujaku sind der Frage nachgegangen, ob eine solche Tat auch in Bocholt möglich ist.

Foto: dpa

In diesem Bericht geht es um den Mord, in einer Schule in Lünen. Wir haben alle von dem Ereignis in Lünen gehört, wo ein 15-jähriger Junge sein Mitschüler getötet hat, weil er angeblich seine Mutter komisch angeguckt hat.

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Da es häufiger vorkommt, dass Schüler/Jugendliche mit Waffen in die Schule gehen, wie z.B. auch in unserer Schule (A-S-R), haben wir uns darüber Gedanken gemacht. Wir haben zwei Neunerklassen befragt und unsere Schulsozialarbeiterin. Zunächst hat es uns nur interessiert, wie die Meinung der Schüler auf dieses Geschehen sind, später gehen wir etwas genauer an die Antworten der Schüler ein. Wir haben aber auch die Schulsozialarbeiterin Frau Niermann darauf befragt, wie z.B. sie es findet (usw.). Uns hat sie gesagt, dass sie dieses Ereignis in Lünen mitbekommen hat und sie war von Anfang an fassungslos, dass eigentlich ein harmloser Blick zum Sterben geführt hat. Ihrer Meinung nach ist es viel zu übertrieben, was der Täter gemacht und nicht einsichtbar. Auf die Frage, ob sie sowas schon mal privat erlebt hat, antwortete sie, dass sie sowas ähnliches schon mal indirekt bei einem Praktikum in Köln mitbekommen hat. Viele Bekannte des Mörders hätten nie gedacht, dass er sowas täte. Daraufhin sagte unsere Schulsozialarbeiterin, dass man nicht in jedem Kopf „hineinschauen“ kann und man kann auch nicht feststellen, worüber er gerade denkt.

Kommen wir jetzt zu den Ergebnissen von der Befragung der Neunerklassen: Wir haben an der Albert-Schweitzer Realschule zwei Neunerklassen auf den Fall „Mord in Lünen“ befragt. Daraufhin haben wir alle Schüler/-in der Klasse einen kleinen Fragebogen gegeben. Die Antworten der Schüler/-in verliefen eigentlich relativ eindeutig, denn auf die Frage ob die Tat verrückt sei, haben alle Schüler/-in mit „Ja“ geantwortet. Wir haben ebenfalls gefragt, ob die Schüler/-in sowas ähnliches vielleicht privat schon mal erlebt haben.

Glücklicherweise hat es kein/-e Schüler/-in jemals erlebt. Ebenfalls haben wir gefragt, ob die Gesetze für Schüler mit Waffen verschärft werden sollen. Im Gegensatz zu den anderen Fragen waren hier die Antworten nicht eindeutig. Viele Schüler/-in haben für strengere Gesetze gestimmt, aber auch viele haben dagegen gestimmt. Wir haben auch darum gebeten, dass die Schüler passende Konsequenzen aufschreiben. Die meisten aufgeschriebenen Konsequenzen waren sehr sinnvoll, denn sehr viele Schüler haben eine Therapie empfohlen und den Jugendknast.

Außerdem haben wir auch ältere Leute in der Stadt gefragt, was sie zum Thema halten. Im Grunde haben alle Leute auch das gesagt, was wir erwartet haben. Sie haben gesagt, dass sie erschüttert waren, als sie davon gehört haben und sie sagten, dass es traurig sei, was heutzutage in dieser Welt passiert.

Anmerkung: Dieser Artikel ist im Rahmen des Projekts „Zeitung in der Schule“ an der Albert-Schweitzer-Rralschule entstanden. Die Artikel wurden von den teilnehmenden Schülern selber recherchiert und geschrieben.

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