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Zeitung in der Schule

Unheilbare Krankheit - Demenz

Etwa 1,6 Millionen Menschen in Deutschland leiden an Demenz

Dienstag, 20. März 2018 - 16:33 Uhr

von Blanka Rappers und Hannah Feldberg

Bocholt - Demenz eine weitverbreitete Krankheit. Es leiden ca. 1,6 Mio. Menschen in Deutschland daran. Demenz verursacht bei den Betroffenen Verlust der geistigen Fähigkeiten.

Foto: dpa

Unter anderem wirkt sich die Krankheit auf die Sprache, die Aufmerksamkeit, die Auffassung und dem Denkvermögen so wie die Orientierung und das Verhalten aus.

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Es gibt mehrere Formen von Demenz. Die zwei häufigsten sind Alzheimer-Demenz(ca. 60 %) und die Vaskuläre-Demenz (ca. 15 %).

Wichtig ist eine frühzeitige Diagnose, so kann die Entwicklung der Krankheit verzögert werden. Durch leichte Gedächtnislücken, Stimmungsschwankungen, Lern- und Reaktionsfähigkeitsschwächen wird Demenz erkannt.

Die Krankheit bringt in einzelnen Fällen andere Erkrankungen mit sich wie z.B. Stoffwechsel und Vitaminmangel.

Eine Reihe von Veränderungen im Gehirn verursacht Demenz. Außerdem kommt es zu einem Absterben von Nervenzellen oder einer Zerstörung von Verbindungen untereinander. Dies verursacht einen Rückgang der Hirnmasse, sowie Eiweißablagerungen im Gehirn. So vermindert sich der Botenstoff (Acetylcholin), welcher wichtig für das Gedächtnis ist. Laut der Forscher des Vollmarsteiner Forschungsinstituts, geben die Veränderungen keine Auskunft darüber, warum die Krankheit entsteht. In weniger als 2 % der Fälle liegen genetische Faktoren als alleinige Krankheitsursache vor. Nach schweren Kopfverletzungen erhöht sich das Risiko an Demenz zu erkranken. Positiv hingegen wirkt sich geistige Aktivität aus. Intellektuelle Menschen erkranken seltener an Demenz, als solche, die geistig kaum aktiv sind. Darüber hinaus haben ein Sozialleben, geistige Anforderungen im Beruf und Freizeit einen positiven Einfluss.

Demenz wird in drei verschiedenen Stadien unterteilt. Im ersten Stadium nehmen die Betroffenen die Veränderungen, die in ihnen vorgehen wahr. Sie reagieren mit Wut, Angst, Beschämung und Niedergeschlagenheit.

Im zweiten Stadium, müssen die Erkrankten den Beruf und das Autofahren aufgeben. Außerdem brauchen sie Hilfe von anderen Menschen. Bei alltäglichen Tätigkeiten wie Körperpflege, Toilettengang oder Essen und Trinken. In diesem Stadium wird das Gedächtnis hochgradig gestört. Dabei geht das Zeit und Ortsgefühl verloren. Die Sprache wird undeutlich und inhaltsleer.

Im Spätstadium sind die Betroffenen vollkommen auf Betreuung und Hilfe ange-wiesen. Familienmitglieder werden nicht erkannt. Eine Verständigung mit Worten ist sehr schwer. Des Weiteren treten vermehrt körperliche Symptome wie Gehschwäche und Schluckstörungen auf. Die Kontrolle über Blase und Darm, nimmt ab. Vereinzelt kann es auch zu epileptischen Anfällen kommen.

Eine Untersuchung hat ergeben, dass weniger als 2 % der 65 bis 70 jährigen an Demenz leiden. Im Alter von 85 Jahren ist ungefähr jeder fünfte betroffen. Ab 90 Jahren ca. jeder dritte.

Für die Angehörigen der Demenz-Erkrankten, ist es oft stressig, da sie ihren ganzen Alltag um planen müssen. „ Seitdem meine Mutter an Demenz erkrankt ist, habe ich nicht mehr so viel Zeit für meine eigene Familie.“ , so Johanna M.

Herr P. erzählte: „ Ich konnte es nicht mit ansehen, wie sich die Krankheit ausbreitete.“ Andere meinten, dass es schwer sei, mit den Erkrankten umzugehen.

Anmerkung: Dieser Artikel ist im Rahmen des Projekts „Zeitung in der Schule“ an der Albert-Schweitzer-Rralschule entstanden. Die Artikel wurden von den teilnehmenden Schülern selber recherchiert und geschrieben.

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